(openPR) ,SINN-voll helfen e.V.‘ startet erneut Projekt für hörgeschädigte Kinder in Jordanien.
Vor nunmehr 3 Jahren startete Prof. Dr. med. Annette Limberger - Fachärztin für Phoniatrie und kindliche Hörstörungen und Professorin im Studiengang Augenoptik und Hörakustik an der Hochschule Aalen - gemeinsam mit einem Ingenieur und vier Studenten mit dem ‚Lauschangriff 2009‘ zum ersten Mal nach Jordanien, um hörgeschädigten Kindern mit Behandlungen und Hörgeräten ein besseres Leben zu ermöglichen. Im Juni startet wieder ein Team von ‚SINN-voll helfen e.V.‘ nach Jordanien.
Die tiefen Eindrücke, die Annette Limberger und ihr Team in den vergangenen Jahren in Jordanien sammeln konnten, sind die Basis der großen Motivation, mit der auch in diesem Jahr wieder eine Hilfsaktion für schwer hörgeschädigte jordanische Kinder gestartet wird. Sie werden mit dringend benötigten Hörgeräten versorgt werden, die ihnen die Teilnahme an einem normalen Leben ermöglichen. Finanziert wird das gesamte Projekt aus Geld und Sachspenden und dem großartigen Einsatz ehrenamtlicher Helfer.
In den letzten zwei Jahren konnten so auch schwerst hörgeschädigte Kinder mit In-Ohr-Implantaten, sogenannten Cochlea-Implantaten, versorgt werden. Prof. Dr. Matthias Tisch vom Bundeswehrkrankenhaus in Ulm und Vorstandsmitglied von ‚Support e.V.‘ aus Ulm führte diese Operationen in einer Klinik in Jordanien durch. Auch diese Operation wurden komplett durch Spenden getragen – Kosten pro Implantat: ca. 25.000 €. Der tatsächliche Bedarf an solchen Implantaten ist aber wesentlich höher. Das jordanische Königshaus finanziert ca. 100 solcher Eingriffe jährlich, die Warteliste ist inzwischen auf über 4.000 Kinder angewachsen.
Doch vielen Kindern kann mit einem gut angepassten Hörgerät entscheidend geholfen werden. Sie sind die Zielgruppe der diesjährigen Aktion, die wie schon 2009 mit einer Rallye Allgäu-Orient gestartet wird. Mehrere Fahrzeuge werden sich auf den Weg von Deutschland nach Jordanien machen und weitere Spenden für das Projekt sammeln. Schirmherrin dieser Rallye sind die Vereinten Nationen, die diese Fahrzeuge nach Abschluss der abenteuerlichen Fahrt in den Nahen Osten verkaufen und das Geld wohltätigen lokalen Projekten zukommen lassen wird.
In Jordanien selbst wird die Aktion von Helfern eines königlichen Entwicklungsprojektes – des JOHUD (Jordanien Hashemite Fund of Human Development) – unterstützt, das für die Helfer aus Deutschland organisatorische Aufgaben und auch Dolmetscher-Tätigkeiten übernimmt.
Eine Fachärztin, ein Hörgeräte-Fachmann und Studenten des Studiengangs Augenoptik und Hörakustik an der Hochschule Aalen werden mit ihrem Know-how und großem Einsatz zum Gelingen dieses Projektes beitragen werden. Prof. Dr. Annette Limberger ist eine erfahrene Fachärztin und in diesem Projekt von Anfang an dabei, sie wird das Team von ‚SINN-voll helfen e.V.‘ anführen. Mit im Boot sind Hörgeräteakustikermeister Lennard Lemke aus Neu-Ulm sowie etwa 4 Studenten.
Doch ohne Hilfe und Spenden von Außen geht es nicht. „Jeder kann helfen“, so Lennard Lemke. „Bringen Sie uns ihr altes Hörgerät. Wir reinigen und überholen es für das Hilfsprojekt. Vielen Dank im Voraus für Ihre großzügige Hilfe!“ Noch bis zum 22. Mai können gebrauchte Hörgeräte bei ‚LEMKE hören‘ am Petrusplatz 15 in Neu-Ulm abgegeben werden. Jedes Hörgerät hilft einem Kind in Jordanien, ein normales Leben führen zu können. Das hört sich doch gut an.
Weitere Informationen: www.sinnvolhelfen.de und
www.lemke-hören.de
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