(openPR) Wer ein Loft sein eigen nennt, kann sich in der Tat glücklich schätzen. Einzigartiges Ambiente, Luxus ebenso wie Faszination treffen hier auf zweckmäßiges Wohnen mit dem ganz besonderen Stil. Doch was macht dieses Art von Wohnen, die bei jungen Leuten immer beliebter wird, so einzigartig und woher stammt der Name?
Ein Loft ist eigentlich nichts anderes als ein Dachboden, ein Speicherraum oder Produktionsstätte in einem ehemaligen Fabrikgebäude. Was man alles aus solchen Räumen, die in der Regel mit hohen Decken ausgestattet sind, machen kann, zeigen viele attraktive und moderne Beispiele. Bis allerdings aus den großzügig bemessenen Räumlichkeiten Lofts entstehen, gibt es für Wohnexperten und Inneneinrichter jede Menge zu tun.
Loft – die Verwandlung zum luxuriösen Wohnen
Den Ursprung eines Lofts kann man eigentlich der Industrialisierung verdanken. Riesige Fabrikgebäude wurden in England, Deutschland und in Amerika gebaut, um die wachsende Bevölkerung mit den neuesten gewebten Kleidungsstücken und Verbrauchsgütern zu versorgen. Nachdem aber viele Fabriken wieder schlossen oder in die Randbezirke der Großstädte abwanderten, standen die meisten der Gebäude für lange Zeit leer. Alte Industrieräume oder Lagerräume können aber mit viel Hingabe zum Detail und aufwändigen architektonischen Umbauten zum luxuriösen Loft verändert werden. Im Trend liegen diese Umbauten schon seit längerer Zeit und Architekten und Makler, die etwas auf sich halten, haben ein schickes Loft in jedem Fall immer im Angebot.
Loft – Wie alles begann
Bei einem Loft im ursprünglichen Sinne handelt es sich um Speicher oder Werkhallen der 40iger Jahre, die man speziell in England und Amerika antreffen kann. Zu dieser Zeit wohnten finanziell schwache Kunstschaffende in leerstehenden Fabrikhallen, Lagerräume oder Warenspeichern. Die Kombination von Kunstwerkstätten und Wohnungen, war ideal und preisgünstig. Dank dieser Lofts konnten sich somit Künstler über Wasser halten. Dieser Wohn- und Lebenstrend hielt sich über mehrere Jahre und Jahrzehnte. Die Bausubstanz und Ausstattung entsprach dem damaligen industriellen Standard und wurde in vielen Fällen für die eigenen Bedürfnisse zweckentfremdet. Dabei blieben allerdings die enorm hohen Decken, teilweise mit Säulen unterstützt, und die offenen Grundrisse unverändert.
Loft – vom hässlichen Entlein zum schönen Schwan
Aber nichts bleibt im Leben so wie es ist und so mussten die Künstler ihre angestammten Werkstätten und Wohnungen wieder verlassen, um innovativen Wohnideen und ganz anderen Verwendungszwecken Platz zu machen. Fantasiebegabte Architekten eroberten die veralteten und maroden Fabrikhallen und Speicher und fingen an, mit neuen Gestaltungsmöglichkeiten zu experimentieren. Und so wurde so manchem alten Fabrikgebäude ein völlig neues Kleid gegeben, indem mehr und mehr Luxus und Individualität einzog. Die Geburtsstunde des Lofts als komfortable Speicherwohnung mit Blick über die Stadt war damit besiegelt.
Loft – begehrte Objekte als Investment
Neben den hochwertigen Materialien, die bei der Renovierung ausgewählt werden, fällt ein Loft auch heute immer durch die typische offene Bauweise auf. Großzügige Wohnflächen wie auch die Höhe der Decken haben neben der meist luxuriösen Ausstattung und den interessanten Wohneigenschaften Vorrang. Zu Beginn der 90iger Jahre begann ein regelrechter Loft-Boom, der auch vor Deutschland nicht Halt machte und viele Investoren anzog. Mittlerweile gehört eine Loft-Immobilie zu den ausgewählten Edel-Offerten eines jeden Immobilienmaklers. Aber auch in Österreich und in der Schweiz sind Lofts wie kaum ein anderes Objekt immer mehr gefragt. Wer einen ganz besonderen Wohnstil favorisiert, wird ein Loft mit all seinen individuellen Wohnkomfort zu schätzen wissen.
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