(openPR) Nachhaltige Frauenhygiene als erstes Projekt der Miss Earth in Österreich
Miss Earth ist eine der drei größten Miss-Wahl-Organisationen der Welt. Schöne Frauen mit Herz und Hirn werden gesucht, die ihre Popularität nutzen, um ein ganzes Amtsjahr auf Missstände aller Art aufmerksam zu machen. Europäische Veranstaltungsländer sind unter anderem die Schweiz, Deutschland, Italien, England, Spanien oder Frankreich. Seit 2011 gibt es den Contest auch in Österreich.
Nach Österreich geholt haben die Veranstaltung Moderator Andreas Seidl und Sina Schmid, die als Geschäftsführerin ihre Erfahrung im Modelbusiness und jahrelange Mitorganisatorin der „Miss Austria“ einbringt. Seidl: „Unser Ziel ist es mit der österreichischen Miss Earth auch hierzulande einen positiven Umwelt- und humanitären Gedanken zu verbreiten. Die Miss Water, Miss Air, Miss Fire und schließlich die finale Miss Earth werden bereits in über 100 Ländern weltweit gecastet und ausgesucht. Im Herbst haben wir mit Lisa Hanakamp die erste österreichische Miss 2011 gekürt und starten nun in ganz Österreich den Aufruf für die Miss Earth 2012!“
Geschäftsführerin Sina Schmid: „Der internationale Earth Day am 22. April ist für uns ein schöner Anlass die Miss Earth in Österreich noch einmal vorzustellen und auch einzuladen, sich aktiv zu beteiligen und natürlich auch gerne bei unseren Castings mitzumachen. Alljährlich wird im Rahmen des Earth Days auf die ökologischen Probleme der Erde aufmerksam gemacht und zu mehr Umweltbewusstsein aufgerufen. Wir unterstützen als eines der ersten Projekte mit unserer Miss Earth 2011 die erdbeerwoche, das erste auf nachhaltige Frauenhygiene spezialisierte Unternehmen im deutschsprachigen Raum. Ich bin überzeugt, dass dieses Projekt Vorbildwirkung hat und Bewusstsein für die Umwelt-problematik im Zusammenhang mit Tampons und Binden schafft.“
Miss Earth unterstützt Initiative der erdbeerwoche
Lisa Hanakamp, die 2011 zur 1. Miss Earth aus Österreich gekürt wurde, unterstützt die Arbeit der erdbeerwoche: „Viel zu wenige Frauen machen sich Gedanken über ihre Tage und über die Produkte, die sie dafür verwenden. Das liegt mitunter an dem großen Tabu, das das Thema „Menstruation“ selbst für junge Frauen heutzutage noch immer darstellt. Ich möchte dazu beitragen, dieses Tabu zu brechen und unterstütze daher die erdbeerwoche – nachhaltige Frauenhygiene.“
Casting für die Miss Earth 2012 startet
Am 4.Dezember 2011 präsentierte sich die erste österreichische Miss Earth, Lisa Hanakamp, erstmals in Manila auf den Philippinen mit über 100 weiteren Missen der ganzen Welt, im Finale für die Miss Earth 2011. Die Gewinnerin, Olga Mercedes Alava Vargas aus Ecuador, wird nun auch automatisch ihr gesamtes Amtsjahr Sprecherin der Miss Earth Foundation, des Umweltprogrammes der Vereinten Nationen (UNEP) und sich im Amtszeitraum sozialen und umweltbezogenen Projekten widmen.
Bis zum Herbst und zur großen Finalgala in Wien, der dann die internationale Ausschreibung in Ecuador folgen, werden nun potentielle Missen aus ganz Österreich eingeladen, sich für die Qualifikation zur Miss Earth zu bewerben. Die Miss Earth in Österreich wird im Rahmen einer Bundesland Tour gesucht; die vier Siegerinnen jedes Bundeslandes werden zur Finalshow in Wien geladen; außerdem wird gemeinsam mit dem Sponsor www.bonprix.at im Sommer ein Online Casting veranstaltet. Schon jetzt kann man sich über www.miss-earth.at informieren und eine Bewerbung online abgeben.
Der nächste große Auftritt für Nachhaltigkeit und für die Themen der Miss Earth findet auf der Green Expo am Heldenplatz und in der Wiener Hofburg statt: Ein Tag (11.-13.5.) wird auf der Green Expo ganz im Zeichen der Miss Earth stehen.
Umfrage zeigt: Österreicherinnen befürworten nachhaltige Frauenhygiene
Anlässlich des Earth Days am 22. April veröffentlicht die erdbeerwoche gemeinsam mit Miss. Earth 2011 die Ergebnisse der ersten Umfrage zu nachhaltiger Frauenhygiene in Österreich.
• Konventionelle Tampons und Binden stellen ein massives Umweltproblem dar.
• 73% der befragten Frauen würden nachhaltige Frauenhygieneartikel herkömmlichen Produkten vorziehen.
Tampons und Binden: ein massives Müllproblem
Eine Frau verbraucht in ihrem Leben zwischen 10.000 und 17.000 Tampons, Binden bzw. Slipeinlagen. Weltweit ergibt das alljährlich einen Müllberg von rund 45 Milliarden Frauenhygieneprodukten. Problematisch sind dabei die Inhaltsstoffe: Aufgrund des Kunststoffanteils in konventionellen Tampons und Binden sind diese Produkte nicht biologisch abbaubar. Chemikalien, Kunst- und Duftstoffe die nach wie vor in vielen Produkten zum Einsatz kommen, stellen nicht nur ein ökologisches dar, sondern können auch gesundheitliche Folgen haben. Die Umfrage der erdbeerwoche zeigt ein mangelndes Bewusstsein: 77% der befragten Österreicherinnen geben an, sich noch nie über die Inhaltsstoffe von Tampons und Binden Gedanken gemacht zu haben.
Nachhaltige Alternativen: Bio-Tampons und Menstruationskappen
Nachhaltige Alternativen wie Tampons und Binden aus Biobaumwolle oder wiederverwendbare Produkte (z.B. Menstruationskappen) sind derzeit am österreichischen Markt noch unterrepräsentiert. Aus diesem Grund führte die erdbeerwoche 2011 eine Online-Umfrage unter 245 Frauen durch, um die Präferenzen der Österreicherinnen im Bereich Monatshygiene zu eruieren. Fazit: Nahezu drei Viertel (73%) der befragten Frauen würden nachhaltige Tampons und Binden konventionellen Produkten vorziehen. Genauso viele geben an, dass sie bereit wären, auch mehr Geld dafür auszugeben, wenn sie von der Umweltfreundlichkeit überzeugt wären. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt die aktuelle Studie des Magazins Reader's Digest, in der mehr als vier Fünftel der österreichischen KonsumentInnen (87%) ihre Bereitschaft bekundet haben, für umweltfreundliche Produkte mehr zu bezahlen (siehe: www.readersdigest.at).
Tampons: Nach wie vor der beliebteste Frauenhygieneartikel
Während in südlichen Ländern und weltweit gesehen der Marktanteil von Binden rund 70% beträgt, verhält sich dies in Österreich genau umgekehrt. Das ergab die Umfrage der erdbeerwoche: 67% der Befragten verwenden ausschließlich Tampons, 21% nutzen vorwiegend Binden und 11% beides. Bei den nachhaltigen Alternativen stellen daher Bio-Tampons, d.h. Tampons aus 100% biologischer Baumwolle ohne synthetische Zusatzstoffe, ebenfalls die beliebtesten Produkte dar. „In unserem Online-Shop steigt die Nachfrage nach Bio-Tampons. Aber auch wieder verwendbare Alternativen, wie die Menstruationskappe sind stark im Kommen. Dieses Produkt ist aufgrund seiner Langlebigkeit nicht nur aus ökologischer Sicht sinnvoll, sondern stellt auch eine äußerst kostengünstige Alternative zu Wegwerfprodukten dar,“ so die beiden Gesellschafterinnen der erdbeerwoche Annemarie Harant und Bettina Steinbrugger.
Über die erdbeerwoche
Die erdbeerwoche ist das erste auf nachhaltige Frauenhygiene spezialisierte Unternehmen im deutschsprachigen Raum und wurde 2011 von Bettina Steinbrugger und Annemarie Harant gegründet. Die erdbeerwoche setzt den Fokus auf Bewusstseinsbildung im Bereich Monatshygiene und auf den Handel mit nachhaltigen Frauenhygieneprodukten. Dazu zählen Tampons und Binden aus Biobaumwolle, Menstruationskappen sowie biofaire Unterwäsche. Durch die Bewusstseinsarbeit der erdbeerwoche sollen Frauen die Macht erkennen, die sie als Konsumentinnen von jährlich mehr als 45 Milliarden Hygieneprodukten haben. Mit dem Kauf von nachhaltigen Hygieneprodukten können Frauen einen entscheidenden Einfluss auf ihre Gesundheit und auf das ökologische Gleichgewicht des Planeten nehmen.
www.erdbeerwoche.com
Informationen zur Miss Earth international: www.missearth.tv
Informationen zur Miss Earth Austria:
www.miss-earth.at











