(openPR) Senta Berger (64, „Die schnelle Gerdi“, „Unter Verdacht“) bekennt, Fehler bei der Erziehung ihrer Söhne Simon Vincent (33) und Luca Paul (26) gemacht zu haben. „Ich bin überhaupt keine Autorität, eher eine zu milde Mutter, die argumentativ sein möchte. Das geht aber nicht immer – und schon gar nicht, wenn die Kinder in der Pubertät sind. Ich hab' mich in vielen Dingen nicht durchgesetzt“, erklärt die Schauspielerin, die seit 1966 mit dem Arzt und Regisseur Dr. Michael Verhoeven (67) verheiratet ist, in einem Interview mit der Fernsehzeitschrift „die zwei“.
„Mein großer Sohn Simon hat wunderbare musikalische Anlagen von beiden Großvätern. Als 16-jähriger beschloss er, mit dem Klavier aufzuhören. Und ich schaffte es einfach nicht, ihn weiter dafür zu begeistern. Das bedauert er heute sehr und gibt mir die Schuld daran. Mit Recht. Ich hätte mir was einfallen lassen müssen. ‚Du hättest mich am Klavier festbinden sollen’, sagt Simon heute“, schildert Senta Berger.
Ihr Sohn Luca Paul studiert jetzt BWL und will Filmproduzent werden. Simon Vincent hat sich als Schauspieler etabliert und schreibt auch Drehbücher.
Senta Berger verrät, warum der Mittelfinger ihrer rechten Hand so seltsam verkrümmt ist. „Das ist eine Heberdensche Arthrose – ein Familienerbstück. Sie wird von Großmutter auf Enkel übertragen, ohne dass man weiß, warum. Unsere Großmutter hatte das schon. Sie hatte absolut meine Hand. Und meine Kusinen haben’s auch“, schildert die gebürtige Wienerin und Präsidentin der Deutschen Filmakademie der Fernsehzeitschrift „die zwei“. Sie hat sich mit der Behinderung abgefunden: „Diese Hand wird leider nicht mehr gerade“.
Senta Berger, die in Grünwald bei München lebt, ist am kommenden Mittwoch und Donnerstag (6. Oktober, jeweils 20.15 Uhr) in dem ARD-Zweiteilers „Emilia – Die zweite Chance“ zu sehen. Sie spielt die Leiterin eines Jugendheims.









