(openPR) Öffentliche Investitionsanreize für die Automobilindustrie und Steuergutschriften für F&E ziehen ausländische Unternehmen an
Schätzungen zufolge werden batteriebetriebene Elektroautos oder Hybridfahrzeuge bis 2025 zwischen 30 und 40 Prozent aller Nutzfahrzeuge ausmachen. Bereits heute verfügt Frankreich nach den USA und Japan mit 15 000 Einheiten über den drittgrößten Bestand an Elektrofahrzeugen in den Bereichen Privat- und leichte Nutzfahrzeuge weltweit. Die 2009 in Frankreich aufgelegten Investitionsprogramme für die Entwicklung aufladbarer Elektro- und Hybridfahrzeuge unterstreichen das Interesse der öffentlichen Hand an Fahrzeugen ohne Co2-Ausstoß.
Zu den staatlich geförderten Kompetenzzentren, die sich insbesondere auf Entwicklungen rund um das Auto und die Mobilität konzentrieren, gehören ‚Mov'eo‘, ‚Id4Car‘, ‚Véhicule du futur‘ und ‚Lyon Urban Truck & Bus‘. Diese Kompetenzzentren werden insgesamt mit 100 Millionen Euro bezuschusst, um Co2-arme Fahrzeuge zu entwickeln. Mov’eo betreibt beispielsweise Standorte in den Regionen Basse-Normandie, Haute-Normandie und im Großraum Paris (Ile-de-France). Dieses geografische Gebiet deckt den Großteil der französischen F&E-Aktivitäten im Automobilbereich ab. Die antriebsstarke Forschung wird außerdem durch ein Steuermodell unterstützt, das im europäischen Vergleich derzeit den größten Anreiz bietet. Bezogen auf die Höhe der F&E-Ausgaben verringert sich die Unternehmenssteuer im ersten Jahr um 50 Prozent, im zweiten um 40 Prozent und in den folgenden Jahren um 30 Prozent. Hinzu kommen Programme der französischen Förderbank OSEO.
Mit 200 Millionen Euro wurde ein Programm zur Entwicklung von Elektro- und Hybridlösungen gefördert. ‚Steeve‘ und Mov’eoDEGE, zwei vom französischen Erdölinstitut IFP, dem Nationalen Institut für Industrie- und Umweltrisiken INERIS und der Atomenergiebehörde CEA entwickelte Pilotanlagen, sind bereits in Betrieb. Mit diesen Fördergeldern werden auch experimentelle Studien finanziert, wie beispielsweise ‚Kléber‘, eine Studie zu aufladbaren Hybridfahrzeugen in Straßburg. Die Feldversuche von BMW mit der französischen Mini-E-Flotte Ende letzten Jahres werden dieses Jahr mit dem ActiveE-Modell fortgesetzt.
David Appia, Präsident der Invest in France Agency, hebt hervor: „Frankreich ist ein optimaler Standort für ausländische Industrieunternehmen, die Fahrzeuge ohne CO2-Ausstoß entwickeln und gleichzeitig von sehr günstigen Rahmenbedingungen für Innovationen und sehr gut ausgebildeten Ingenieuren profitieren möchten.“
Bildunterschrift:
Verschrottungsprämien, Bezuschussungsprogramme und Steuergutschriften: Frankreich fördert die Entwicklung und Nutzung von Elektro- und Hybridfahrzeugen.













