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Die Alternativen zum eigenen Auto im Vergleich: flexibel bis umweltfreundlich

03.04.201211:15 UhrTourismus, Auto & Verkehr

(openPR) Aachen, den 3. April 2012 - Je größer die Stadt, desto größer der Anteil der Menschen, die sich bewusst gegen ein eigenes Auto entscheiden. Der Trend geht weg vom Auto-Besitzen hin zum Teilen oder gar zum Verzicht auf ein motorisiertes Gefährt. Doch wie kommt die Stadtpflanze nun am Wochenende raus in die Natur oder was, wenn die Schwiegereltern aus Hintertupfingen zur Goldenen Hochzeit rufen? tamyca (www.tamyca.de), Deutschlands größte private Carsharing-Plattform, hat verschiedene Alternativen zum eigenen Auto auf Sicherheit, Kosten, Flexibilität, Umweltfreundlichkeit und Spaßfaktor überprüft.



Der Mietwagen: Für Sicherheitsliebhaber, die es eilig haben
Wem Flexibilität wichtig ist und wer kurzfristig ein Auto braucht, geht bei einer kommerziellen Vermietung auf Nummer Sicher, da der Fuhrpark immer bereitsteht und der Wagen in jeder beliebigen Station (gegen Aufpreis) wieder abgegeben werden kann. Nachteil: Findet beispielsweise gerade eine Messe oder ähnliches statt, ist die Verfügbarkeit der Wagen oft nicht gewährleistet. Zudem kann es schnell teuer werden. Sicherheit und Versicherungen sind das höchste Gebot bei kommerziellen Mietwagenanbietern und eine solide Einnahmequelle. Denn je nachdem ob Teil- oder Vollkasko, kommt auf den angebotenen Preis schnell noch eine beachtliche Summe obendrauf. Auch die Kaution sollte nicht unterschätzt werden. Je nach Anbieter werden hier nochmal 50 - 100 Prozent des Mietpreises entweder von der EC-Karte eingezogen oder auf der Kreditkarte geblockt bis der Wagen wieder abgegeben wird. Autovermietungen sind keine Verfechter von Umweltschutz oder Nachhaltigkeit und man kann weder Marke noch Farbe reservieren, sondern nur Fahrzeugklassen. Spaß- und Umweltfaktor sollten bei der Entscheidung für einen kommerziellen Anbieter also kein Kriterium sein.

Die Mitfahrgelegenheit: Wer nichts wagt der nichts gewinnt
Mitfahrgelegenheits-Börsen sind etwas für Risiko-Freudige. Im besten Fall lernt man interessante Leute kennen und hat gemeinsam jede Menge Spaß. Im schlimmsten Fall sitzt man jedoch mit drei weiteren Mitfahrern auf engstem Raum in einem Auto, das längst TÜV-überfällig ist oder noch schlimmer - der Fahrer erscheint gar nicht erst. Das Risiko, dass das Auto nicht in Ordnung und überfüllt ist, kann man minimieren, indem man intensiver recherchiert. Einige Anbieter machen genaue Angaben über Auto und Anzahl der Mitfahrer.

Ein anderer wichtiger Punkt ist das Thema Flexibilität. Mitfahrzentralen sind nichts für Leute, die pünktlich zu einem Termin erscheinen müssen, da sich die Abfahrtszeit nach den angebotenen Fahrten auf der Plattform richten. Auch sind die Abfahrts-Treffpunkte nicht immer zentral und praktisch gelegen. Jedoch bietet diese Art der Fortbewegung trotzdem viel Spontanität, denn viele Angebote werden erst einen Tag vor Abfahrt eingestellt und selbst am Reisetag findet man oft noch einen Fahrer. Der größte Pluspunkt für alle Beteiligten: Es ist günstiger, als jede Form des Mietens oder gar die Reise mit der Bahn. Eine einfache Fahrt von Berlin nach Hamburg kostet beispielsweise zwischen 15 und 20 Euro. Bucht man am Vortag ein ICE-Ticket ohne Vergünstigungen, zahlt man circa 73 Euro. Ein weiterer unschlagbarer Vorteil: Das gemeinsame Fahren spart Sprit und schont deshalb die Umwelt!

Privates Carsharing: Spaß- und Sparfaktor inklusive
Carsharing ist ein Trend, den Anbieter wie tamyca (von engl. take my car) vorangetrieben haben und der inzwischen bei Menschen, die sich für Nachhaltigkeit einsetzten, zu einem wahren Lifestyle geworden ist. Die Idee: Viele Fahrer teilen sich ein Auto. Im Unterschied zu kommerziellen Anbietern, die auch auf den Zug aufspringen, bietet privates Carsharing den grünen Vorteil, dass für die Nutzung keine neuen Fahrzeuge angeschafft werden, sondern dass Privatperson ihr nicht regelmäßig genutztes Auto an andere vermieten. Wer sich gut versichert auf eine längere Fahrt begeben möchte, zeitlich unabhängig sein will und trotzdem Geld sparen möchte, ist bei privaten Carsharing-Anbietern bestens aufgehoben. Anbieter tamyca rechnet bei der Online-Buchung beispielsweise automatisch und ohne versteckte Kosten eine Haftpflicht-, Vollkasko-, und Unterschlagungsversicherung sowie ein Schutzbrief der Württembergischen Versicherung ein - Spaßfaktor inklusive! Denn statt Auto-Einheitsbrei gibt es bei tamyca individuelle Autos mit Gesicht. ''Steigt man in ein tamyca-Auto, taucht man gleichzeitig ein Stück weit in ein anderes Leben ein, wenn man sich zum Beispiel für einen alten Mercedes SL entscheidet und in die siebziger Jahre zurückreist oder wenn im CD-Player noch die Lieblingsband des Autobesitzers eingelegt ist. Das macht die Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis'', schwärmt Michael Minis, Geschäftsführer von tamyca, von seinem Angebot. Für alle Sparsamen schont privates Carsharing den Geldbeutel: Einen VW-Polo bekommt man zum Beispiel für 22 Euro am Tag. Bei einer klassischen Autovermietung zahlt man rund 90 Euro.

Kommerzielles Carsharing: Registrieren und losfahren
Beim kommerziellen Carsharing kann man gegen eine Anmelde- beziehungsweise monatliche Grundgebühr Autos, die meist in den innerstädtischen Zonen bereitstehen, mit einer Smartphone-App und Pin öffnen und losfahren. Abgerechnet wird meist nach Fahrzeit und Kilometern. Der große Nachteil daran ist, dass die Apps in der Regel nur für die neuesten Smartphone-Generationen geeignet sind. Wer also ein älteres Modell oder noch ein normales Handy hat, kann diesen Service schlichtweg nicht nutzen. Ein Vorteil ist, dass man spontan und flexibel auf Autos in der Nähe zugreifen kann und Taxigeld spart. Bei längeren Fahrten wird es jedoch schnell teuer. Laut der Zeitschrift Finanztest (Heft 3/12) lohnt sich kommerzielles Carsharing nur für Fahrer, die selten ein Auto brauchen und kurze Strecken fahren. Die Gesamtkosten eines eigenen Kleinwagens belaufen sich bei circa 5000 Kilometern im Jahr auf rund 200 Euro monatlich. Beim kommerziellen Carsharing kommt man bei gleicher Fahrleistung auf ungefähr 150 Euro im Monat. Fazit: Eher für die spontane Kurzstrecken geeignet.

Fazit
Die Mitfahrgelegenheit ist etwas für junge Abenteurer, die auf den Geldbeutel achten müssen und nicht auf die Minute pünktlich am Ziel zu sein brauchen. Den klassischen Mietwagen leiht man sich am besten für die spontane Langstrecke, wenn Geld keine Rolle spielt. Alle anderen sind bei privaten Carsharing-Anbietern wie tamyca goldrichtig. Gut versichert und trotzdem kostengünstig kommt man flexibel und schnell ans Ziel und verhält sich dabei zu einhundert Prozent nachhaltig, weil man auf gebrauchte und dafür umso individuellere Fahrzeuge zurückgreift. Das kommerzielle Carsharing-Pendant ist eher etwas für Smartphone-Nutzer der neuen Generation die ein Auto für eine spontane Kurzstrecke benötigen. Bei längeren Touren wird es sonst schnell teuer.

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