(openPR) Viele Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes erfordern eine abgestimmte Therapie von Internisten und Chirurgen. Genau deshalb wurde am Krankenhaus Porz am Rhein am 21. März 2012 vor über 200 geladenen Gästen mit dem „Kölner Magen-Darmzentrum“ das erste seiner Art in der Großraum-Region eingeweiht, in dem beide Medizin-Richtungen reibungslos aufeinander abgestimmt zusammenarbeiten. „Wir bauen im Prinzip ein neues Krankenhaus“, sagte Sigurd Claus, Geschäftsführer des Krankenhauses Porz am Rhein, während der Eröffnungsfeier und erinnerte damit an den Masterplan zur Umgestaltung des Porzer Krankenhauses, in dessen Rahmen das neue Zentrum ein weiteres bedeutendes Etappenziel darstellt.
Für die Patienten bringt das Magen-Darmzentrum wesentliche Vorteile: Sie haben alle Fachärzte auf einem Flur, es gibt keine unnötigen Doppeluntersuchungen und der Patient kann sich sicher sein, dass er jederzeit einen kompetenten Ansprechpartner hat. Das Krankenhaus hatte für die innovativ angelegte Einrichtung extra eine Etage umbauen und komplett modernisieren lassen. Auf 700 Quadratmetern kann nun jede Art der Diagnose und Therapie durchgeführt werden. Chirurg und Internist sitzen Tür an Tür, der direkte Austausch ist gewiss. „Weniger e-Mails und stattdessen öfter das persönliche Gespräch von Mensch zu Mensch: Das zeichnet die Medizin in unserem neuen Magen-Darmzentrum aus“, sagte Prof. Dr. med. Dieter Beyer, ärztlicher Direktor des Krankenhauses Porz am Rhein.
Das Zentrum wird geleitet von Prof. Dr. med. Wolfgang Holtmeier, Chefarzt der Klinik für Gastroenterologie, Diabetologie und Innere Medizin, und Priv.-Doz. Dr. Anton J. Kroesen, Chefarzt für Allgemein-, Viszeral- und Unfallchirurgie. Beide sind seit vielen Jahren anerkannte Spezialisten und haben in den letzten vier Jahren bereits sämtliche Therapieabläufe aufeinander abgestimmt. „Jetzt liegen unsere Bürotüren nur noch zirka fünf Meter auseinander. Das sind also perfekte Bedingungen, um sich jederzeit abzusprechen. Auch deutschlandweit ist die Entwicklung dieses Trends nicht mehr aufzuhalten. So werden bereits die Kongresse der beide Fachgesellschaften für Viszeralchirurgie und Gastroenterologie gemeinschaftlich durchgeführt“, sagt Prof. Dr. med. Wolfgang Holtmeier. Unterstützt wird das Zentrum von der Radiologie im Hause, die mit CT- und MRT-Geräten des neuesten Generation ausgestattet ist. Die High-Tech-Operationssäle des Krankenhauses ergänzen die Möglichkeiten des Zentrums, für jeden Patienten die beste Therapie zu finden.
Prof. Holtmeier und Priv.-Doz. Dr. Kroesen sind insbesondere auf die Behandlung von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa) spezialisiert und beraten hierzu bereits seit Jahren Selbsthilfegruppen. Außerdem sind sie gefragte Referenten auf Kongressen und nehmen regelmäßig an wissenschaftlichen Studien teil. „Wir legen auf eine wissenschaftliche Verankerung unseres Zentrums großen Wert. Allein schon, weil unsere Patienten so stets von den neuesten Ergebnissen aus der Forschung profitieren“, sagt Priv.-Doz. Dr. med. Anton J. Kroesen.








