(openPR) Am 15. März 2012 diskutierten hochrangige Immobilienmanager in Frankfurt am Main auf einer Veranstaltung von Schomberg & Co. Real Estate Consulting und ENA Experts Real Estate Valuation die Frage, ob Nachhaltigkeit der entscheidende Erfolgsfaktor in der Immobilienwirtschaft ist. Dabei stand der kritische Dialog im Hinblick auf die mit dem Nachhaltigkeitsgedanken verbundenen Herausforderungen im Mittelpunkt.
Bei der Veranstaltung handelte es sich um eine nicht kommerzielle Veranstaltung. Die Selbstkosten wurden über ein Sponsoring von Bilfinger Berger, CA Immo, Deka Immobilien, Drees & Sommer, ECE und IVG finanziert. Unterstützt wurde die Veranstaltung durch den Immobilienspitzenverband ZIA.
Zur Förderung einer offenen Diskussion war die Veranstaltung auf einen kleinen Kreis von Teilnehmern beschränkt. Rund 90% der gut 50 Teilnehmer waren Manager der 1. Unternehmensebene bekannter Immobiliengesellschaften. Zum Kreis der Immobilienunternehmen zählten Bau- und Immobiliendienstleister, Projektsteuerer und –entwickler, Immobilienberater, Finanzierer, Investoren und Bewerter. Die Deutsche Agentur für Kommunikation übernahm die Organisation der Veranstaltung.
Den Auftakt zu der Veranstaltung bildete ein Impulsvortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Er ist unter anderem Mitglied in der Enquete-Kommission "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität - Wege zu nachhaltigem Wirtschaften und gesellschaftlichem Fortschritt in der Sozialen Marktwirtschaft" des Deutschen Bundestages sowie im Club of Rome. Aus einem globalen Blickwinkel eines nicht zur Immobilienwirtschaft gehörenden Experten beleuchtete Schneidewind in 13 Thesen die anstehenden Herausforderungen für die Branche.
„Als Branchenexterner war ich positiv überrascht, wie intensiv und zukunftsgerichtet sich die Immobilienwirtschaft mit dem Thema Nachhaltigkeit auseinandersetzt“, so Schneidewind. Im Anschluß fanden zwei Diskussionsrunden mit ausgewählten Branchenvertretern statt. Die erste Runde befasste sich mit den Planungs- und Entwicklungsprozessen für nachhaltige Immobilien. In der zweiten Runde konzentrierte sich der Dialog auf die Messbarkeit des wirtschaftlichen Erfolges nachhaltiger Immobilien im Bestand und im Neubau. Kontrovers wurde insbesondere die Frage der derzeit noch mangelnden Messbarkeit wirtschaftlicher Vorteile von Nachhaltigkeitsmaßnahmen diskutiert. „Die Kosten nachhaltiger Maßnahmen sind recht genau bezifferbar. Demgegenüber sind die denkbaren Erträge allerdings noch kaum mit Zahlen belegbar. Klar ist nur, wer sich heute als Immobilienunternehmen gegenüber dem Thema Nachhaltigkeit verschließt, der geht unkalkulierbare Zukunftsrisiken ein“, so einige Aussagen von Teilnehmern.
Nach Ansicht der Veranstalter konnten die Ziele des Dialoges in diesem besonderen Veranstaltungsformat erreicht werden. Das Fazit der Teilnehmer zur Veranstaltung war einhellig positiv. Hervorgehoben wurde die Bandbreite der Ansichten. Zahlreiche Impulse gaben Raum zum Nachdenken und viele Teilnehmer wünschten sich eine Wiederholung in diesem Kreis, durchaus auch zu anderen Themen der Branche. "Wir wollten von Beginn an in einem vertraulichen Rahmen eine sehr offene Diskussion des Themas Nachhaltigkeit mit Pro und Contra von Experten für Experten realisieren", erläutert Bärbel Schomberg, geschäftsführende Gesellschaftern von Schomberg & Co. Real Estate Consulting die Idee. Birger Ehrenberg, geschäftsführender Gesellschafter von ENA Experts Real Estate Valuation und Mitveranstalter unterstreicht diesen Gedanken: „Es war an der Zeit, die Bemühungen der verschiedenen Verbände der Immobilienwirtschaft rund um das Thema Nachhaltigkeit durch ein entsprechendes Forum zu unterstützen“.









