(openPR) Wie der richtige Duft die Verweildauer verlängert, den Umsatz steigert und allgemeines Wohlbefinden erzeugt.
Dass Gerüche und Düfte Emotionen auslösen, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Viele ansonsten sehr tapfere Männer bekommen Angstzustände, wenn sie Chlorphenolkampfermenthol riechen. So heißt nämlich das Desinfektionsmittel das bis heute in vielen Zahnarztpraxen eingesetzt wird. Aber vielleicht ist es ja der Duft eines bestimmten Parfums, das Ihnen die Erinnerung an wunderschöne Stunden zu zweit ins Gedächtnis ruft. Über 4.000 verschiedene Gerüche hat unser Gehirn seit Geburt in seiner Datenbank abgespeichert. Und die lassen sich im Handelsmarketing wunderbar nutzen.
Die Schwierigkeit für den Händler oder die werbenden Hersteller liegen nun darin, dass – im Gegensatz zur kompletten Raumbeduftung, so wie man sie im Privatbereich kennt – nur eine begrenzte Fläche gleichmäßig beduftet werden darf. Klassische Verfahren, wie die bekannten Holzstäbchen in der Flasche sind hierfür vollkommen ungeeignet, da sie die Düfte unkontrolliert in die Umgebung abgeben. Dazu kommt, dass viele der Düfte mit chemischen Lösungsmitteln und Alkohol arbeiten oder kleinste Partikel freisetzen. Auch die modernere Variante der elektrisch ausgelösten Sprühdüfte hat gravierende Nachteile. Die Lösungen, die meist eingesetzt werden, sind schwerer als Luft. Das bedeutet, dass die Systeme ziemlich weit oben im Raum installiert werden müssen, da die feuchte Duftwolke relativ schnell auf den Boden sinkt. Damit ist die Gefahr groß, dass Personen oder Gegenstände benetzt werden und sich unterhalb der Aggregate schnell ein rutschiger Film bildet. Auch die Düfte selbst müssen wesentlich stärker sein, da sich nur Kindernasen in Kniehöhe befinden. Ein zu starker Duft kann schnell belästigend wirken und das wäre mit Sicherheit kontraproduktiv.
Die derzeit einzige sichere und vernünftige Lösung sind nach Expertenmeinung sogenannte Duftwürfel, deren Inhalt aus einem biologisch einwandfreiem Gel besteht, das in einem patentierten Verfahren aus natürlichem Wasser und reinen Duftessenzen erzeugt wird. Führend in diesem Segment ist das französische Start-up EOStream, die auch das Patent an der Herstellung dieses speziellen Duftgels besitzen.
Zum Beduften wird hier durch einen kleinen Ventilator der als Träger dienende Wasseranteil über einen Zeitraum von etwa vier Wochen zum Verdunsten gebracht, damit sich nur die Duftmoleküle mit der Raumluft vermischen können. Diese Ventilatoren sind meist sehr klein und unauffällig, aber genau so bemessen, dass sie mit ihrem Luftstrom eine Fläche von etwa sechs Quadratmetern gleichmäßig mit dem gewünschten Duft erreichen. Bei größeren Flächen genügt dann die Aufstellung von zusätzlichen dieser Kleinaggregate. Ein weiter Vorteil neben einem systembedingt günstigen Preis besteht darin, dass nach Abschalten der Diffusoren die Beduftung sofort aufhört, bzw. erst nach deren Einschalten wahrzunehmen ist. So kann man zum Beispiel in besuchsschwachen Zeiten und über Nacht den Duft einfach ausschalten.
Heutzutage dreht sich in Werbung und Marketing alles um Emotionen. Der richtige Duft ist ein Emotionsträger par excellence. Ob man nun ein tolles Angebot unterstützen oder seine Marke vom Mitbewerb abgrenzen möchte, das sogenannte olfaktorische Marketing kann einen wesentlichen Unterschied machen.










