(openPR) Ansehen – und hingehen
Die 9. Linke Medienakademie unter dem Motto "Schnittstellen /// interfaces" beginnt am 21. März ¬– die Videos bei YouTube gibt es schon jetzt zu sehen.
In gut einer Woche ist es so weit: Die 9. Linke Medienakademie LiMA öffnet ihre Türen. Und während die letzten der rund 200 Vorträge und Workshops ihren Feinschliff bekommen und auf Twitter von LiMA-Gästen Kunststückchen und Kochkünste zum Tausch gegen Schlafplätze geboten werden, ist der YouTube Channel der LiMA bereits prall gefüllt.
Mehr als ein Dutzend Spots und Interviews sind hier zu sehen und zu hören. Unter anderem mit der Comic-Legende Gerhard Seyfried, dem Tagespiegel-Redakteur Lorenz Maroldt und Daniel Bax von der taz, mit Sahra Wagenknecht, Gregor Gysi, Klaus Ernst und anderen mehr. Sie äußern sich zu Schnittstellen, linkem Journalismus und einem Bed-In nach dem Vorbild von Yoko Ono und John Lennon. Reinschauen lohnt sich, macht Spaß und gibt einen guten Vorgeschmack auf das Life-Erlebnis in einer Woche.
Gerhard Seyfried findet, man solle an der LiMA teilnehmen "damit man etwas mitkriegt an anderen Meinungen, an gegenteiligen Meinungen, an Ermutigung" und hält die LiMA für "eine nützliche Institution für Begegnungen". Die LiMA Dozentin Juliane Kriese schätzt "interessante Workshops und mehr Bewusstsein darüber, wo die eigenen Schnittstellen sind und wie man sie nutzen und ausbauen kann." Im Bed-In nach dem Beispiel von Yoko Ono und John Lennon säße sie gerne mit Angela Merkel, um mit ihr über Europapolitik zu diskutieren.
Die Frage nach dem Bed-In ist eine Idee von Christoph Nitz, dem geschäftsführenden Vorstandsmitglied der LiMA, der in seinem Anspruch an die Linke Medienakademie und an den linken Journalismus durchaus eine Parallele zu der Bewegung der 68-er sieht. Auch damals trafen Politik, Gesellschaft und Kultur aufeinander, es entstanden Schnittstellen, und nicht zuletzt der Arbeit der Journalisten der damaligen Zeit haben wir es zu verdanken, dass die 68-er Bewegung noch immer über große Präsenz verfügt.
Konny Gellenbeck aus dem Vorstand der taz-Panter-Stiftung formuliert ihren Anspruch an Journalismus so: "Von gutem Journalismus kann man erwarten, das er dazu beiträgt, die Welt etwas zu verbessern, Alternativen aufzuzeigen, sich für soziale Gerechtigkeit einzusetzen und dafür zu sorgen, dass es Menschen besser geht." Und Gesine Lötsch fordert vom linken Journalismus: "Ich erwarte, dass er originelle Fragen stellt. Was mich häufig erstaunt, ist, dass ich mit ganz vielen verschiedenen Journalisten zu tun habe, aber alle stellen die gleichen Fragen."
Hier kann die Linke Medienakademie ihren Beitrag leisten. Lorenz Maroldt vom Tagesspiegel stellt fest: "Ein spannendes Publikum, das habe ich zumindest bei der letzten LiMA erlebt. Viele Diskussionen, auch viele überraschende Fragen, die man auf üblichen Konferenzen, Kongressen und Journalistenkongressen nicht unbedingt erwartet."
Fragen, Antworten und Diskussionen live
auf der 9. Medienakademie Schnittstellen /// interfaces vom 21. bis zum 25. März in Berlin
Videos unter
lima12.de und
youtube.com/user/limaakademie
Tickets und alle Infos zur LiMA 2012 unter: www.lima12.de
Twitter: twitter.com/Li_MA
Facebook: facebook.com/linkemedienakademie



















