(openPR) Die Muse; ein geheimnisvolles Wesen? Und gibt es sie auch noch in der Neuzeit?
JA - die Muse gibt es schon solange es wohl Künstler gibt. Nur Heute eben in einer anderen Form als noch vor Hunderten von Jahren. Wikipedia beschreibt die Muse eigentlich sehr gut - sowohl von früher her als auch die der Neuzeit (Wikipedia / Muse der Neuzeit). Doch was macht eine Muse tatsächlich in der Heutigen Zeit und haben nur Künstler eine Muse? Gehen wir mal auf den Text bei Wikipedia ein:
"In der Neuzeit begann man, auch tatsächliche Personen als Muse zu bezeichnen – meist Freundinnen von Künstlern, vereinzelt auch Männer. Sie inspirieren die Künstler durch ihren Charakter, ihre Ausstrahlung, ihre menschliche Zuwendung, durch eine erotische Beziehung, meist durch eine Kombination all dieser Faktoren. Einige dieser als Muse wirkende Frauen, die häufig auch selber Ruhm als angesehene Künstlerinnen erlangten, sind in die Geschichte eingegangen..."
Dies ist so vorzüglich beschrieben. In der Heutigen Zeit allerdings kenne ich viele Personen, die nicht direkt Künstler sind, aber auch eine Muse haben. Wieso und was genau macht die Muse und was der Mentor?
Der Mentor (Künstler, Prominente, Person mit guten Kontakten in die VIP Welt etc.) hat selten eine feste Beziehung, da diese einfach nicht funktioniert. Er ist viel unterwegs; kennt viele Frauen mit denen er arbeitet; sitzt teils Nachts bis zum Morgengrauen im Atelier oder Büro oder auf Pflichtpartys. Es ist keine Zeit für eine feste Beziehung und die Eifersucht würde eine solche eh sehr schnell zerstören. Doch auch der Mentor benötigt immer wieder INSPIRATION auf verschiedene Art und Weise. Die bekannteste Muse der Welt - aus der Neuzeit - dürfte wohl Baptiste Giabicon sein. Die Männermuse von Karl Lagerfeld (http://www.welt.de/lifestyle/article4498898/Wird-dieser-Juengling-Karl-Lagerfeld-beerben.html). Doch Karl hatte sein Leben lang bereits Musen - wie z Bsp Claudia Schiffer; die er entdeckte und auf den Markt brachte. Ob er zu ihr eine erotische Beziehung hatte darf wohl dahingestellt sein, denn Karl soll ja bekanntlich nur auf Männer stehen. Dies ist ein Thema, welches die Öffentlichkeit wohl nie erfahren wird. Jedenfalls lassen sich so div. Menschen aus der Welt der "Reichen und Schönen" immer wieder mit einer Muse sehen. Sie werden inspiriert; zudem werden auch gewisse Bedürfnisse befriedigt. Die Muse hingegen hat hier viel zu erwarten. Bestes Beispiel wieder Karl Lagerfeld - seine aktuelle Muse soll sogar sein Erbe antreten. Doch dies ist nur eine von vielen Sachen - natürlich hat Karl seine Muse immer und überall an seiner Seite - in jeden Auftrag; Shooting; Laufsteg bringt er seine Muse mit rein. Inzwischen wurde Baptiste dadurch das erfolgreichste Männermodel der Welt. So geht es auch in der weiten Vergangenheit - die Musen haben in der Regel meist auch große Erfolge zu verzeichnen gehabt (siehe Wikipedia Link oben). Und auch Heute - durch die perfekten Kontakte; den extrem gestiegenen Bekanntheitsgrad u.v.m. erreichen Musen sehr viel mehr als andere. Viele der Top Models sind nur so weit gekommen, da sie die Muse einer Person waren, die dies ermöglichen konnte. Selbst kleine, unbekannte Künstlerinnen erlangten plötzlich Weltruhm mit ihren Kunstwerken - eben durch den Weg der Muse. Viele Fragen ob eine Muse immer mit dem Mentor intim ist - doch diese Frage kann man sicher nicht verallgemeinern. Ich schätze mal der mit Abstand größte Teil ja. Sofern es passt und beide Seiten dies ok finden, sollte man ihnen auch ihren Willen lassen. Auch wenn oft Altersunterschiede von bis zu 50 Jahren im Spiel sind. Es ist keine "feste Beziehung" - es ist ein inspirieren, eine erotische Leidenschaft; Glücksgefühle und vieles mehr. Oder evtl. doch eine Beziehung? Öfters aber haben die Musen sogar einen festen Partner, der dies alles akzeptiert, oder so tut, als ob er von nichts eine Ahnung hat.
Wie kommt eine Muse zu seinem Mentor?
Mit viel Glück und einer besonderen Ausstrahlung. Es gibt sogar Agenturen, die darauf bedacht sind, Models mit Künstlern etc. bekannt zu machen, damit diese dessen Muse werden. Ein schnellerer und besserer Bekanntheitsgrad ist kaum zu erzielen. Und dies schlägt sich für die Muse und die Agentur meist in gutes, bares Geld um. Die Muse sollte also immer die Augen auf haben - wer ist Single; hat einen guten Charakter; wo könnte die Chemie stimmen und wo könnte die Muse auch durch den Mentor profitieren. Ist er der richtige? Hat er die Kontakte; den Bekanntheitsgrad? Kann er sie in die Medien bringen; zu den großen Stars und VIP Partys? Häufig aber gelangen Musen gar nicht von selbst an den Mentor - oft werden diese nach dort vermittelt. Über Agenturen; Manager etc.
Ist eine Muse nicht eine Art von Prostituierte?
Dies Thema bringen nur die zur Sprache, die selber gern eine Muse hätten und nie eine haben können oder werden, da sie der Muse nichts bieten können. Keineswegs ist eine Muse eine käufliche - zwischen der Muse und dem Mentor spielt der Charme, die Ausstrahlung, Charakter und vieles mehr eine große Rolle. Die beiden vertrauen sich blind - haben eine ganz eigene, nicht definierbare Art von "Beziehung". Natürlich kam es auch mal vor das eine Muse irgendwann die Partnerin des Mentors wurde, doch dies meist erst wenn die beiden länger in einem Team arbeiten.
Abschluss:
Ein Mentor und dessen Muse ist eine eigene, sehr besondere Art von "Beziehung" die aber mit einer richtigen Beziehung nur wenig gemeinsam hat. Jeder ist auf sein Vorteil bedacht - den anderen dabei aber immer im Auge, denn profitiert die andere Seite nicht oder ist unzufrieden, wird es so auch auf der anderen Seite sein und die INSPIRATION ist dahin.












