(openPR) Mehr und mehr junge Menschen wünschen sich, einen Beruf in den Medien auszuüben. Ohne eigentlich zu wissen, welcher Beruf für sie in Frage kommt. Das Studium zum Medienfachwirt bietet eine geeignete Einstiegsmöglichkeit. Die Medienschule Bonn Rhein-Sieg übernimmt die Vorreiterrolle und bietet erstmalig ein Generalistenstudium an.
„Wir werden auch in Zukunft starke Persönlichkeiten in den Medien brauchen: Mit fundierter Ausbildung und Weitblick“, sagt Peter Kloeppel, Anchorman bei RTL News und Leiter der RTL-Journalistenschule in Köln. Mit dieser Ansicht steht Kloeppel nicht allein. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat den Bedarf ebenfalls erkannt. Er hat Rechtsvorschriften zum geprüften Medienfachwirt erlassen und damit für einen geregelten Abschluss gesorgt. Die dazu nötige Ausbildung qualifiziert die Absolventen, selbständig und eigenverantwortlich Aufgaben in der Medienwirtschaft wahrzunehmen. Planung, Steuerung und Kontrolle medientechnischer Produktionen sowie das Erstellen von Marketingkonzepten gehören ebenso zu den Aufgaben des Medienfachwirtes wie die Führung von Mitarbeitern. Üblicherweise müssen sich die Studierenden nach einem gemeinsamen Grundstudium für eine Fachrichtung entscheiden. Dabei können Sie zwischen den so genannten Handlungsbereichen Führung und Organisation, Projekt- und Produktplanung oder Produktionsprozesse wählen.
„Allerdings“, darauf weist Matthias Fischer, Schulleiter der Medienschule Bonn Rhein-Sieg, hin, „schränkt eine solche Einengung den Handlungsspielraum der künftigen Medienfachwirte deutlich ein.“ Vielmehr sei heute der Generalist gefragt, also jemand, der über ein möglichst breites Basiswissen verfügt, um sich dann nach erfolgter Berufswahl zu spezialisieren. Auch der Medienpädagoge Dirk Gräper glaubt, dass eine verfrühte Spezialisierung den künftigen Medienfachwirten Berufschancen nimmt: „Wer will schon einen Bäcker einstellen, der nur Roggenbrot backen kann?“
Die Medienschule Bonn Rhein-Sieg geht deshalb neue Wege und nimmt damit eine Vorreiterstellung ein. Ab kommendem November findet erstmals ein Studiengang zum Medienfachwirt statt, der neben dem Grundstudium alle drei Handlungsbereiche vermittelt. „So werden aus den Medienfachwirten echte Generalisten, die auch echte Chancen in den Medienberufen haben“, ist sich Fischer sicher. Der Vollzeitstudiengang soll zehn Monate dauern und berechtigt die Absolventen, den Titel „geprüfter Medienfachwirt“ zu tragen. Im Vordergrund des Lehrgangs steht dabei die Praxisrelevanz. „Bei uns geht keiner raus, ohne sich in allen Medienbereichen auszukennen“, unterstreicht Fischer. Ein berufsbegleitender Studiengang wird parallel angeboten. Anmeldungen zu beiden Studiengängen sind noch möglich.












