(openPR) München, 28. Februar 2012 - Die Mitarbeiter der Neugeborenenstation des Klinikums Dritter Orden nahmen die farbenfrohe Spende von Regina Gärtner, Initiatorin der Münchner Frühchen-Quilt-Aktion, mit großer Freude entgegen. „Nicht nur für die zarten Körper ist diese schwierige Lebensphase eine Belastung“, weiß Prof. Dr. Jochen Peters, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin. Auch die Eltern litten darunter, ihre Babys an Beatmungs- und Infusionsschläuchen hängen zu sehen. Jede Form von Trost sei daher eine wertvolle Stütze.
Die überraschende Frühgeburt ihrer Nichte inspirierte Gärtner zu einem farbigen Willkommensgruß. Seit 2005 näht und sammelt sie und ihr Team kleine Decken für Babys mit einem Geburtsgewicht unter 1.800 Gramm. „Wir wollen unsere Solidarität zeigen und trösten. Die Eltern trifft diese Situation meist völlig unvorbereitet“, betont Gärtner, die sich auch beruflich dem Stressabbau verschrieben hat. Die 111 Steppdecken, die jetzt überreicht wurden, erstellten nähbegeisterte Frauen, manche waren selbst Mutter eines Frühchens, aus ganz Bayern.
Quilts, englisch für „Steppdecke“, haben ihren Ursprung in China. Eine starke Kältewelle im 14. Jahrhundert in England verhalf ihr zum europäischen Durchbruch.









