(openPR) Frankreich stellt zum ersten Mal seine Lösungen auf der vom 27. bis 30. März stattfindenden Messe Intertraffic in Amsterdam vor
Intelligente Verkehrssysteme (IVS) zielen darauf ab, Dienste im Bereich verschiedener Verkehrsträger und des Verkehrsmanagements anzubieten, und Nutzer dazu zu bringen, Verkehrsnetze auf sicherere, koordiniertere und "klügere" Weise zu nutzen. Dabei kombinieren IVS Informations- und Kommunikationstechnologien sowie Elektronik mit Verkehrstechnik. Der Einsatz dieser Technologien soll insbesondere zur Verbesserung der Umweltleistung, der Energieeffizienz, der Straßenverkehrssicherheit und einer besseren Mobilität von Personen und Gütern beitragen.
Die Europäische Kommission legte einen Rahmenplan zur koordinierten und effektiven Einführung und Nutzung intelligenter Verkehrssysteme fest (Richtlinie 2010 40/EU). Demnach sind Mitgliedsstaaten dazu angehalten, der Kommission mitzuteilen, welche Maßnahmen zur Umsetzung der Vorgaben ergriffen wurden. Im Mittelpunkt der in Frankreich eingeführten IVS standen beispielsweise multimodale Verkehrsformen wie ‚Park and Ride‘ und die Steuerung von Güterverkehrsströmen. So versprach sich Frankreich auch ökologische Vorteile (umweltbewusstes Fahren, Informationen über Emissionen) und die Aufteilung von Entwicklungskosten (offene Systeme, die den Kundenbedürfnissen besser anpasst werden können, insbesondere auf Kommunalebene).
Verkehrsinfrastruktur in Frankreich
Der nationale Plan zur Verkehrsinfrastruktur (SNIT) bezieht die Bereiche Umwelt, Soziales und Wirtschaft ein, und erfüllt zugleich die Mobilitätsanforderungen der Gesellschaft. Als Zeitrahmen für den Plan wurden 20 bis 30 Jahre festgelegt. Die Strategie umfasst die folgenden vier Schwerpunkte: Optimierung vorhandener Transportsysteme, sodass keine neuen Infrastrukturen geschaffen werden müssen, Verbesserung der regionalen Anbindung von Transportsystemen, Steigerung der Energieeffizienz von Transportsystemen sowie Verringerung des ökologischen Fußabdrucks im Transportwesen und bei Infrastrukturen. Die Strategie beinhaltet 58 Maßnahmen, die auf die Tätigkeit von Infrastrukturbetreibern, die Instandhaltung sowie die Netzwerkmodernisierung ausgerichtet sind. Intelligente Verkehrssysteme nehmen in dieser Strategie eine wichtige Rolle ein.










