(openPR) Afrika, der große Dschungel. Wenn es nur wirklich so wäre, müssten sich nicht so viele Menschen durch große Dürreperioden kämpfen. Denn eines der schlimmsten Probleme in Afrika – auch in Mumoni, Kenia – ist die Hitze und der Zugang zu Wasserquellen. Die Region besteht nahezu ausschließlich aus kargem, ausgetrocknetem Land. Versuche, das wenige Wasser in der Umgebung aufzustauen, scheiterten bisher.
Für die meisten Menschen ist der freie Zugang zu frischem Wasser Normalität, trotzdem gibt es viele Menschen – speziell in Afrika – denen dieses Glück nicht vergönnt ist. „Keniahilfe Essen e.V.“ ist intensiv bemüht, den Dorfbewohnern in Mumoni, diese große Last von den Schultern zu nehmen. Denn durch die andauernde Wasserknappheit ist die Lebenssituation der Dorfbewohner von ständiger Unsicherheit und großen Entbehrungen bestimmt.
Die Dürrezeit erstreckt sich von Juni bis Februar. Kaum vorstellbare neun Monate Hitze, Trockenheit, Wassermangel und ausgetrocknete Vegetation. Um an eine Wasserquelle zu gelangen, müssen die Dorfbewohner Fußmärsche von bis zu drei Kilometern auf sich nehmen. Aber woher Wasser schöpfen, wenn es nicht regnet? Die Frauen tragen meistens einen vollen Wasserkanister auf dem Kopf, mehr können sie nicht tragen. Deshalb müssen sie diese Strapaze mehrmals wöchentlich auf sich nehmen, um für halbwegs ausreichend Wasser zu sorgen. Bei der Verwendung des kostbaren Gutes lautet die Devise: Sparsamkeit. Schließlich muss das Wasser für die verschiedenen Anwendungsbereiche ausreichen. So verwenden die Menschen das Wasser zum Tränken ihres Viehs, genauso wie zum Wässern ihrer Äcker. Natürlich werden auch Speisen mit dem nassen Gut zubereitet. Für das Waschen der Kinder und das Reinigen der Kleidung, sowie für das Spülen des Geschirrs sind weitere Liter erforderlich. Die Befreiung der Menschen in Mumoni, von der Bürde des Wassermangels, ist aktuell das große Projekt von „Keniahilfe Essen e.V.“.
Die Hilfsorganisation benötigt auch hier jede Unterstützung! Ziel ist es, eine zentrale Wassergewinnungsanlage einzurichten. Das aus der Quelle gepumpte Wasser soll dann via Pipelines zu den Dorfbewohnern weitergeleitet werden. Um eine konstante Wasserversorgung gewährleisten zu können, wird die Bohrung in dem für diese Region tiefst möglichen, Wasser führenden Grund vorgenommen. Durch die Quellerschließung in dieser Tiefe ist eine Regen unabhängige Versorgung sichergestellt.
Der für das Wasserprojekt verantwortliche Ingenieur wurde mit der Erschließung geeigneter Bohrstellen beauftragt und hat bereits mehrere mögliche Stellen zur Quellerschließung inspiziert. Für den Beginn der Bohrungsarbeiten ist Mitte 2012 vorgesehen. Um dieses Ziel realisieren zu können, braucht „Keniahilfe Essen e.V.“ jede finanzielle Unterstützung. Denn leider müssen die Maschinen für die Bohrungen noch besorgt werden, welche mit Kosten von ca. 5000€ zu Buche schlagen. Wenn Sie mithelfen möchten, diese Summe aufzubringen und das Projekt mit einer Spende unterstützen wollen, besuchen sie einfach die Website: www.keniahilfe.info.
„Keniahilfe Essen e.V.“ bedankt sich für jeden Euro. Denn jeder Euro hilft!











