(openPR) Ustka, das ehemalige Stolpmünde, gehört zu den größten Seebädern an der polnischen Ostseeküste, doch es ist bei deutschen Touristen noch eher ein Geheimtipp. Dabei gehören die Strände zu den breitesten und schönsten an der Ostseeküste und führen kilometerlang nach Osten bis zu den Wanderdünen im nahe gelegenen Slowinzischen Nationalpark. Seit einigen Jahren hat die Gemeinde mit großem Aufwand die Altstadt mit ihren hübschen Fischerhäusern saniert. Das Hotelangebot wurde ebenfalls ausgebaut.
Stolpmünde war im frühen 14. Jahrhundert als Hafen der nahe gelegenen Stadt Stolp entstanden und gehörte bald darauf der Hanse an. Seit mehr als 150 Jahren ist der Ort bereits als beliebte Sommerfrische bekannt. Der ehemalige Reichskanzler Otto von Bismarck hatte hier sein Sommerdomizil. Seine Villa besteht bis heute. Breite, mit der „Blauen Flagge“ geschmückte saubere Sandstrände im Westen und bewaldete Dünen im Osten locken bis heute viele Badegäste an. Ustka gilt als größtes Seebad zwischen Kolobrzeg (Kolberg) und Sopot (Zoppot). Entsprechend gut ist hier die touristische Infrastruktur ausgebaut.
Im Jahre 2005 begann die 16.000 Einwohner große Gemeinde mit der schrittweisen Sanierung der Altstadt rund um den romantischen Kapitänswinkel mit seinen stattlichen Villen. Historische Fachwerkhäuser und alte Fischerhütten wurden liebevoll saniert. Ein touristischer Anziehungspunkt ist auch die Hafeneinfahrt mit ihren beiden langen Molen. Eine dritte Mole war in den 1930er Jahren begonnen worden, um hier einen großen Hafen zu bauen, doch die Arbeiten waren während des Zweiten Weltkriegs eingestellt worden.
Neben der östlichen Mole erhebt sich der 1871 errichtete Leuchtturm, in der Nähe gibt es einige historische Speicher. In einem davon stellt die Baltische Kunstgalerie Arbeiten zeitgenössische Maler und Bildhauer aus. Vom Hafen stechen Piratenschiffe mit Touristen in See, Fischerboote laden zum Angeltörn ein und eine Fähre verbindet Polen im Sommer mit Bornholm. Aktive Touristen können auf dem Ostseeradweg von Ustka in den 16 Kilometer entfernten Ferienort Rowy radeln. Die gut ausgebaute Strecke führt über einen alten Bahndamm. Rowy bildet den westlichen Eingang zum Slowinzischen Nationalpark mit seinen bis zu 50 Meter hohen Wanderdünen.
Landeinwärts lockt das „karierte Land“ – so genannt, weil es dort noch sehr viel Fachwerkarchitektur in den Dörfern gibt. Hauptstadt des „karierten Landes“ ist das Dorf Swolowo (Schwolow). Hier wurde eines der schönsten Gehöfte der Region, der Albrecht-Hof, saniert und zu einem sehenswerten Museum des pommerschen Dorflebens umgebaut. Unweit davon liegt Dolina Charloty, das Charlottental mit einem sehr bekannten Ausflugslokal und einer großen Freilichtbühne, auf der im Sommer zahlreiche Rockkonzerte stattfinden. Swolowo liegt auf halbem Weg zwischen Ustka und dem regionalen Zentrum Slupsk. Das ehemalige Stolp verfügt über zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten, darunter das frühere Schloss der Pommerschen Herzöge und die heute als Galerie genutzte „Hexenbastei“.
Die Gäste schätzen Ustka nicht nur wegen seiner Strände, sondern auch wegen der Vielfalt des Angebots. Rund um den Hafen, in der Altstadt, entlang der Promenade sowie im Kurviertel gibt es zahlreiche Cafés, urige Tavernen und gute Restaurants. Hierhin zieht es an den Wochenenden auch viele Tagesgäste aus der nahen Großstadt Stolp. Das gute Übernachtungsangebot in Ustka wurde in diesem Jahr durch ein neues Boutique-Hotel erweitert. Das Hotel Royal Baltic SPA verspricht Erholung und Wellness inmitten eines kleinen Kiefernwaldes und in unmittelbarer Nähe des breiten Sandstrandes.
Das in einer Fachwerkoptik entstandene neue Boutiquehotel bietet 58 komfortable Zimmer und Appartements. Die meisten haben einen Balkon. Das 4-Sterne-Hotel verfügt über ein großes Hallenbad sowie mehrere Saunen. Im SPA-Bereich finden Produkte der Edelmarke Pevonia Botanica Anwendung. Buchbar ist es bei dem auf Reisen an die polnische Ostseeküste spezialisierte Veranstalter Travelnetto. Eine ideale Reisezeit für Ustka sind Mai und Juni, wenn man bereits schöne Sonnentage erleben kann, aber die Strände noch nicht so voll sind wie während der Zeit der Sommerferien in Polen.
Weitere Informationen: www.travelnetto.de










