(openPR) Ostfildern,
Jahr für Jahr organisieren die Auszubildenden bei Elektror am Standort Ostfildern eine Weihnachtstombola für die Mitarbeiter. Neben all dem Spaß und der Unterhaltung, die die Verlosung an der Firmenweihnachtsfeier mit sich bringt, steht aber auch eine sehr ernste Absicht dahinter. Denn die Erlöse, die dabei durch den Verkauf der Lose erzielt werden, gehen vollständig einem sozialen Zweck zu.
Die Entscheidung wofür das Geld gespendet wird, liegt hierbei stets bei den Auszubildenden. „Wir wollten mit dem Geld gerne kranken Kindern und Ihren Eltern bei uns in der Region helfen“, so die kaufmännische Auszubildende Agnieszka Sacher. Nach ausführlicher Recherche ist sie auf den „Förderverein für krebskranke Kinder e.V.“ in Tübingen gestoßen.
Der Verein wurde 1982 von engagierten Eltern und Freunden mit dem Ziel gegründet, betroffene Kinder, Eltern und Geschwisterkinder während des Krankenhausaufenthaltes zu unterstützen und zu betreuen. Im Vordergrund stand dabei die räumliche Entfernung zwischen Eltern und Kind in dieser schwierigen Zeit zu minimieren. Bereits 1987 wurde zu diesem Zweck das erste Elternhaus bezogen, in dem vor allem Eltern mit langer Anreise ein „vorübergehendes Zuhause“ fanden.
20 Jahre später beschloss man ein neues Elternhaus, das Josè Carreras-Haus, zu bauen. Seit November 2010 befindet sich der Förderverein nun in den neuen, modernen Räumlichkeiten, die optimal auf die Bedürfnisse der Eltern und Kinder zugeschnitten sind.
Auch die personelle und finanzielle Unterstützung der Klinik sowie die Betreuung der Familien nach Ende der klinischen Behandlung gehören zu den Dingen, die der Förderverein sich zur Aufgabe gemacht hat.
Bei einem Besuch des Josè Carreras-Haus im Januar dieses Jahres machten sich die Personalleiterin, Regina Lindinger und zwei Auszubildende, Agnieszka Sacher und Maxim Witzke ein Bild von der Einrichtung und bekamen einen kleinen Einblick in das Leben und den Alltag der Familien im Elternhaus. „Es ist eine wirklich harte Zeit für Kinder und Eltern, aber gerade deshalb freut es mich, dass wir mit unserer Spende ein Stück dazu beitragen können den betroffenen Familien Halt zu geben“, so Witzke.
Am 30. Januar 2012 überreichten die Auszubildenden in Begleitung der Geschäfts- und Personalleitung stolz den Scheck in Höhe von 700,- Euro an die Hausleiterin Frau Weigner.
Auch der Geschäftsführer des Industrieventilatorenherstellers, Ulrich W. Kreher, zeigte sich sehr zufrieden mit der Auswahl seiner Auszubildenden: „Beim Förderverein für krebskranke Kinder e.V. wissen wir, dass das Geld wirklich dort ankommt wo es benötigt wird – eine tolle Entscheidung die gesammelte Summe dorthin zu spenden.“
Da der Förderverein ausschließlich von Spenden lebt, ist es geplant auch die Tombolaerlöse kommender Elektror-Azubi-Generationen den krebskranken Kindern zugute kommen zu lassen.













