(openPR) 2-tägige Exkursion zur documenta 13 nach Kassel
Reiseleitung: Andrea-Katharina Schraepler
Samstag und Sonntag, den 25.und 26. August 2012
Unter stets wechselnder Regie und im Rhythmus von fünf Jahren, ist die documenta zu einem weltweiten Seismographen der zeitgenössischen Kunst avanciert: Bei der documenta zeigt sich, ob es der Kunst gelingt, die Welt in Bilder zu fassen und ob diese Bilder für ihr Publikum Gültigkeit haben.
Carolyn Christov-Bakargiev, künstlerische Leiterin der documenta 13, 1957 in USA geboren, Kunsthistorikerin und Kuratorin, ist mit der europäischen Moderne ebenso vertraut wie mit der internationalen aktuellen Kunst: 1999 bis 2001 war sie Kuratorin für das P.S.1 in New York, 2008 hat sie die Biennale in Sydney geleitet. Seit 2002 ist sie Direktorin des Turiner Castello di Rivoli, einem Museum für zeitgenössische Kunst.
„Collapse and Recovery“: Zusammenbruch und Aufschwung ist das Leitmotiv der d13. Das Thema sei überall aktuell heute, sagt die Leiterin und nennt Afghanistan, Tunesien, Ägypten, sie könnte auch Japan nennen. Dafür, so die Leiterin der d13 im Gespräch, soll Kassel eine „Bühne“ werden.
Tatsächlich kann dieses Thema von Einsturz und Belebung auf die Kunstgeschichte über die Politik bis auf den Ort Kassel übertragen werden. Kassel wurde im Zweiten Weltkrieg schwer zerstört, nach 1945 von der Landesmitte zum Zonenrandgebiet degradiert und dann alle 5 Jahre durch die documenta zum Mittelpunkt der Kunstwelt.
Wenn die Rückkoppelung von Gegenwart und Zeitgeschichte in dieser Bandbreite gelingt, verspricht die d13 eine sehr interessante Ausstellung zu werden.
Kunsthistorische Reisebegleitung und Führungen (Preis / Leistung pro Person):
2 Tage Sa/So: 220 € (inkl. Bahn Berlin/Kassel hin/rück, 2-Tageskarte, 2 Führungen/Fridericianum/Aue-Pavillon, Skript mit Erläuterungen zu den künstlerischen Werken und zum kuratorischen Konzept)
Ohne Kosten für das Hotel, das individuell gebucht werden kann.
Nähere Informationen unter www.via-artis-berlin.de










