(openPR) Der kanadische Teenager Marc Hall (*1985) machte 2002, mit seinem Kampf für das Recht mit seinem Freund auf den Abschlussball seiner Schule gehen zu können, internationale Schlagzeilen. Alles begann als John Pereyma, der Direktor einer höheren katholischen Schule, die Schüler bat, die Namen der Gäste für den Abschlussball schriftlich bei ihm einzureichen und genehmigen zu lassen. Der homosexuelle Marc Hall legte den Namen seines Freundes Jean-Paul Dumond vor. Doch der Direktor lehnte ihn mit der Begründung, dass Homosexualität mit den Werten des römisch-katholischen Unterrichts nicht vereinbar sei. Auch der Schulausschuss, bei dem sich Marc eine positive Lösung erhofft hatte, lehnte seine Bitte ab.
So kam es, dass Marc seinen Fall mit dem Rechtsanwalt David Corbett, unterstützt von seinen Eltern und einem großen Angebot an Gemeinschaftsorganisationen, bei einem Gericht einreichte. Dieses beschloss eine zweitägige Anhörung, die am 6. Mai 2002 begann. Marc Hall und sein Rechtsanwalt sahen in der Ablehnung seiner Bitte eine Verletzung des Ausbildungsgesetzes von Ontario, denn ein einzelner Schulausschuss aus einer kanadischen Provinz dürfe in solch einer Angelegenheit keine Entscheidungsbefugnis haben. Die katholischen Schulen in Ontario würden auf die gleiche Weise mit öffentlichen Geldern wie andere Schulen gefördert und würden daher den gleichen Gesetzesgebungen (einschließlich der Antiurteilsvermögen-Gesetze) der anderen Schulen unterliegen.
Ein weiterer Punkt auf den Corbett hinwies, war der außereheliche Geschlechtsverkehr, der auch nach den Vorschriften an katholischen Schulen verboten ist und dennoch hatte der katholische Schulausschuss schwangeren Schülerinnen erlaubt, am High-School-Abschlussball teilzunehmen. Der Schulausschuss und dessen Rechtsbeistand behaupteten, dass sich das Gericht hierbei in eine Entscheidung um einen Streit über religiöse Freiheit einmischen würde. Dabei stützten sie sich auf den Artikel 93 der kanadischen Verfassung, welches dem katholischen Ausschuss das Recht zuspricht, die eigenen Angelegenheiten in Übereinstimmung mit der Wertevermittlung des katholischen Unterrichtes zu regeln.
Am 10. Mai 2002 verkündete der Richter Robert McKinnon in einer einstweiligen Verfügung, dass das Gericht die Ansicht vertrete, es Marc Hall zu erlauben mit seinem Freund Jean-Paul Dumond auf den Abschlussball zu gehen. Mit seinem Mut und seinem Durchhaltungsvermögen wurde Marc Hall zum Vorbild für Homosexuelle in aller Welt, dessen wahre Geschichte 2004 auch verfilmt wurde.
PROM QUEEN - EINER WIE KEINER
VERLEIH-Veröffentlichungsdatum: 08.09.2005
VERKAUF-Veröffentlichungsdatum: 14.10.2005
„Strahlende Farben und komische Episoden aller Preisklassen säumen eine flott montierte Teenagergeschichte.“ (Videowoche)
"This is a movie for everyone who has had the chance to stand up for what they believe in. Prom Queen is about strength of character and perseverance." (www.ctv.ca)
“Prom Queen is an entertaining and enjoyable movie. Great soundtrack, adorable lead. A nice production and a good cast make it worth seeing.” (www.filmbug.com)
Zum Abschlussball will Marc seinen Freund als Tanzpartner mitnehmen – ein Skandal für die Schule! Diese Highschool-Komödie erzählt in charmant-humorvoller Weise vom mutigen Kampf um Gerechtigkeit für alle.
In der Kleinstadt Inniston geht der 17-jährige Marc Hall (Aaron Ashmore) auf eine katholische High-School. Freunde, Lehrer und auch die Eltern wissen, dass Marc schwul ist. Als Marc aber ankündigt, seinen Freund Jason (Mac Fyfe) als Tanzpartner zum Abschlussball mitzubringen, lehnt der Rektor dies ab. Marc wendet sich an den Schulausschuss, doch auch dort glaubt man, dass „homosexuell“ und „katholisch“ einfach nicht zusammengehören – erst recht nicht bei einer öffentlichen Feier an der Schule.
Aber diese altmodische Ansicht nimmt Marc nicht hin und kämpft, unterstützt durch einen Anwalt, um sein Recht. Plötzlich sind die Scheinwerfer der Nation auf ihn gerichtet und ein Mediengewitter beginnt, mit dessen Folgen er in seinen kühnsten Träumen nicht gerechnet hätte…
„Prom Queen“ nähert sich durch eine märchenhaft–pointierte Erzählweise einem brisanten gesellschaftlichen Thema humorvoll und einfühlsam. Mit Esprit und Charme wird die wahre Geschichte eines mutigen Teenagers erzählt, der zum Vorbild für Homosexuelle in aller Welt wurde.
Bildmaterial und weitere Informationen finden Sie unter: www.epix.de
Fakten & Technische Daten zum Film & DVD
OT: Prom Queen – The Marc Hall Story; Produktionsland: Kanada 2004; Laufzeit: ca. 88 Min.; Genre: Komödie/Drama; FSK vom Film: o.A.; FSK der DVD: 12
Regie: John L’Ecuyer (THE HUNGER; DIE FÄLLE DER SHIRLEY HOLMES;
QUEER AS FOLK)
Buch: Michael MacLennan; Kent Staines; Kamera: Glenn Warner; Schnitt:
Michael Lee; Musik: Gary Koftinoff; Songs: Erasure: „Chains of Love”; Melanie Doane: „You are what you love”; The New Pornographers u.v.m.
Darsteller:
Aaron Ashmore (THE SKULLS II; TREED MURRAY; SAFETY OF OBJECTS); Marie Tifo (SERAPHIN: UN HOMME ET SON PECHE); Jean Pierre Bergeron (FREE MONEY; ALIAS); Mac Fyfe (THE SKULLS); Tamara Hope (Darf ich bitten?); Fiona Reid (BLOOD & DONUTS; MY BIG FAT GREEK WEDDING)
Sprache: Deutsch, Englisch; Untertitel: Deutsch (aus lizenzrechtlichen Gründen in der Originalfassung NICHT ausblendbar); Audio: Deutsch Dolby Digital 2.0 surround; Englisch Dolby Digital 2.0 surround; Bildformat: 16:9 anamorph (1,85:1); Ländercode: PAL (2)
Specials: Dokumentation: Prom Fight: The Marc Hall Story (ca. 16 Min.); Original-Trailer; Biografien: Aaron Ashmore, Marie Tifo, Jean Pierre Bergeron, Tamara Hope, Mac Fyfe und Fiona Reid; Interview mit der Produzentin; animiertes Hauptmenü; EPIX-Trailer-Show
Vertrieb: EuroVideo
Pressekontakt:
Frau Janet Blume
Tel.: 030-200566304
Mail: ![]()
Firmakontakt:
Epix Media AG
Stralauer Platz 34
10243 Berlin
Tel.: 030-200566300
Fax: 030-200566329
Mail: ![]()
Internet: www.epix.de
Die Epix Media AG:
Die Epix Media AG produziert, veröffentlicht und vertreibt Spiel- und Dokumentarfilme im gesamten deutschsprachigen Europa (Deutschland, Österreich, Schweiz, Luxemburg). Schwerpunkt ist die Veröffentlichung von unabhängig produzierten Spielfilmen auf DVD. Unsere Veröffentlichungen sind erhältlich in gut sortierten Videotheken und im gesamten Fachhandel. Einige unserer Handelspartner sind u.a. Karstadt, Mediamarkt, Saturn, Makromarkt, Amazon etc.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Verkauf von Spielfilmlizenzen im In- und Ausland an Pay- und Free-TV-Sender und weitere Rechteverwerter in den Bereichen Kino, Video-on-demand, Merchandising etc.












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