(openPR) Linux auf ARM9 liegt im Trend. Die Vorteile liegen auf der Hand: leicht, extrem kompakt, kosteneffizient. Während x86-Systeme beim Funktionsumfang mit Masse punkten und dabei zu regelrechten Ressourcenfressern werden, setzt ARM9 auf gezielte Auswahl und Performance durch »Leichtbauweise«. ARM-basierte Systeme geben dem industriellen Anwender genau die Funktionen, die er benötigt – ohne Abstriche bei der Systemleistung.
Kompakt, energiesparend und leistungsstark, das sind zusammengefasst die Vorteile von ARM9-Linux-Kombinationen. So ausgestattete Single-Board-Systeme liegen im Trend der Zeit, erfüllen sie doch genau die aktuellen Anforderungen an Energieeffizienz und Verzicht auf nicht benötigte Peripherie. Der Hersteller Artila hat jetzt mit seiner M-Serie eine neue Generation von 32-Bit-ARM9-Boards auf den Markt gebracht, die vor allem durch ihre Sparsamkeit und die gezielte Ausstattung mit industriegerechten Kommunikationsoptionen und digitalen I/O-Schnittstellen überzeugt. Mit diesen Features eignen sich die Platinensysteme der M-Serie ideal für den Einsatz in Industrieapplikationen, zum Beispiel der Gebäudeautomation, wo es auf kompakte Baugrößen, geringen Stromverbrauch, Stabilität und Konzentration auf klar definierte Funktionen ankommt.
Der M-501 beispielsweise ist ein nur visitenkartengroßes Modulsystem mit 180-MHz-ARM9-CPU, 64 MB SDRAM und 16 MB NOR Flash. Die Platine besitzt drei Steckbuchsen für die Ethernet-Schnittstelle, vier UARTs, zwei USB-Hosts und 32 GPIOs. Der Stromverbrauch des Moduls liegt unter 2,5 W. Der Betriebstemperaturbereich von –20 bis +80 °C (M-501T) erlaubt ein breites Einsatzspektrum.
Beim Modell M-505 handelt es sich um ein 3,5-Zoll-Modul mit 400-MHz-ARM9-CPU mit Memory-Management. Der M-505 unterstützt den Anschluss von LCD-Bildschirmen mit einer Auflösung von 1280 × 860 Bildpunkten. Damit ist dieser kompakte Single-Board-Computer die erste Wahl, wenn Applikationen eine grafische Bedienschnittstelle erfordern. 2 MB Flash-Speicher stehen für die Systemwiederherstellung zur Verfügung, 128 MB SDRAM und 128 MB NAND Flash ergänzen die Speicherausstattung. Als Kommunikationsschnittstellen stehen einmal 10/100-MBbps-Ethernet, viermal RS-232/485, viermal USB, 16 GPIOs sowie ein MicroSD-Einschub zur Verfügung.
Weitere Modelle der neuen M-Serie, die alle über den Distributor Acceed zu beziehen sind, bieten unterschiedliche Optionen für den gezielten Einsatz in abgestimmten Applikationen. Detaillierte Daten stehen auf der Website von Acceed bereit (www.acceed.de/artila).
Als Spezialist für die industrielle Kommunikationstechnik verfügt Acceed über umfangreiches Know-how, agiert weltweit und kann durch eigene Lager schnellstmöglich auch große Mengen zu besonders günstigen Konditionen liefern.













