(openPR) Marie Tussaud, die Gründerin von Madame Tussauds, feiert heuer am 01. Dezember 2011 ihren 250. Geburtstag (geboren am 1.12.1761)
Die Marke hat sich über diesen langen Zeitraum kontinuierlich weiterentwickelt und etabliert. Die Gründe für die absolut vorbildliche Erfolgsgeschichte des Konzerns sind zahlreich. Die Gäste erhalten im Wachsfigurenkabinett von Madame Tussauds einen einzigartigen Zugang zu beliebten und berühmten Persönlichkeiten und werden ein Stück weit in deren aufregende Welt entführt. Die Auswahl der Wachsprominenz und die außergewöhnliche interaktive Umgebung sind dabei die Hauptfaktoren für die erfolgreiche Bilanz des weltweit aktiven Entertainment-Konzerns.
In allen 12 Madame Tussauds-Attraktionen besteht daher heuer Anlass genug zu feiern und die Begründerin gebührend hochleben zu lassen!
Wer war Marie Tussaud?
Marie Tussaud, geborene Großholtz, war sowohl Künstlerin, Entertainerin und vor allem vorbildliche Businessfrau, die es verstand, ihr Privat- und Berufsleben unter einen Hut zu bringen – in einer Zeit, in der andere Frauen als Eigentum des Mannes angesehen wurden. Ihr Leben war geprägt von zahlreichen unglaublichen Ereignissen und stellte sich zuweilen aufregender dar als von so manchem Prominenten zu ihrer Zeit.
Ihre Mutter war als Haushälterin bei Dr. Philip Curtius beschäftigt, dem Eigentümer einer Wachsausstellung in Paris, wo Marie bald sein Schützling wurde. Er brachte ihr im Alter von sechs Jahren bei, mit Wachs zu arbeiten und Masken von Gesichtern anzufertigen. Bereits als Teenager modellierte sie die bekanntesten Menschen in Frankreich. Während der Französischen Revolution zwang man sie, ihre Loyalität unter Beweis zu stellen, indem sie Totenmasken von hingerichteten Aristokraten anfertigen musste und selbst nur knapp der Exekution entkam.
In einer Zeit ohne Massenmedien schaffte sie es dadurch, das Volk mit bekannten Namen vertraut zu machen und mit bedeutenden Ereignissen zu verknüpfen, um Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit zu erzeugen. Wirklichkeitsnahe Portraits von Staatsmännern, Politikern und Gaunern gaben jedem Namen ein passendes Gesicht und beflügelten die öffentliche Vorstellungskraft.
Nach Curtius' Ableben brachte sie im Jahre 1802 die Ausstellung nach Großbritannien. 1835 wurde Madame Tussauds an einem dauerhaften Standort in London untergebracht. Bekannt als “Baker Street Bazaar” zahlten die Besucher sechs Pfennige, um die bekanntesten Menschen der damaligen Zeit hautnah zu erleben. Die Attraktion zog 1884 an den aktuellen Standort - die Marylebone Road.
Im Alter von 88 Jahren verstarb Marie Tussaud und ließ eine damals schon äußerst bekannte Attraktion zurück, die heute auf ein Imperium von 12 Niederlassungen gewachsen ist.
Madame Tussauds – einst und jetzt
Während Madame Tussauds früher einem Museum glich, wo Artefakte und Wachsfiguren hinter roten Kordeln ausgestellt waren, setzt man nun seit vielen Jahren bereits auf den Faktor der Interaktivität. Besucher sollen den Figuren nahe kommen können, sie angreifen und Bilder mit ihnen machen dürfen. Ob seinen Lieblingssong gemeinsam mit einem großen Sänger zu performen oder seine sportlichen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen – vieles ist in der interaktiven Umgebung möglich.
Dabei bleibt die hohe Qualität der Wachsfiguren kontinuierlich erhalten und wird im Bedarf auch weiterentwickelt. Anpassungen und Erneuerungen sind Madame Tussauds besonders wichtig, um stets am Puls der Zeit zu bleiben und immer wieder aufs Neue ein breites Publikum anzusprechen.
Einige Originalartefakte von Marie Tussaud sind in der Londoner Attraktion noch erhalten – z.B. die Original-Guillotine, die Marie Antoinette hinrichtete sowie einige Totenmasken, die Marie im Zuge der Revolution anfertigte.
Derzeit ist Madame Tussauds mit interaktiven Attraktionen in London, Blackpool, Amsterdam, Berlin, Shanghai, Hong Kong, Hollywood, Las Vegas, New York, Washington.







