(openPR) Aachen, im Januar 2012. Auf der Euroguss 2012 (17.-19.1.2012) in Nürnberg präsentiert die MAGMA GmbH, Aachen, auf ihrem Stand 7-219 ihr Programm MAGMA5 mit besonderem Schwerpunkt auf Simulationsmöglichkeiten für den Druckguss. Anhand von Live-Demos und Präsentationen wird gezeigt, wie durch die Gießprozess-Simulation mit MAGMA5 die gesamte Gussteil-Fertigungskette optimiert und damit wirtschaftlicher Nutzen für die Gießerei realisiert werden kann.
Die neu geschaffene Prozessorientierung von MAGMA5 ermöglicht es erstmals, alle Schritte, die für die Gießprozess-Simulation notwendig sind, aus der Sicht des Prozesses zu planen und durchzuführen. So lässt sich der gesamte Fertigungsablauf mit speziellen Funktionen sowohl für Warm- als auch Kaltkammerverfahren beschreiben und simulieren. Das schafft die Basis für eine wirtschaftliche Gussteilproduktion – durch verbesserte Gießtechnik, vorbeugende Qualitätssicherung und Kosteneffizienz.
Auf der Euroguss werden außerdem die neuen Prozessmodi für Kokillenguss, Niederdrucksandguss und -kokillenguss sowie Druckguss, die verfahrensspezifische Prozessdefinitionen im Detail ermöglichen, demonstriert. Dabei unterstützt die Software die Prozessauslegung auch durch die Steuerung von Prozessgrößen während der Berechnung, wie z.B. für die Heizung oder Kühlung von Werkzeugen und für die Optimierung von Zykluszeiten.
Alle Präsentationen gehen auf praxisrelevante Themen für eine optimierte Gussteilherstellung von Druckguss- und Kokillengussteilen ein, wie etwa: die Berechnung thermischer Spannungen des Gussteils auch in Dauerformen für alle Fertigungsschritte, die Vorhersage von Gefüge- und Eigenschaften von Aluminiumlegierungen für Sand- und Kokillenguss mit dem neuen Modul MAGMAnonferrous, oder die Untersuchung von Rissproblemen und Verzügen des Gussteils auch im Werkzeug. Hierbei unterstützt eine neue Auswertungsmöglichkeit in Form einer „virtuellen“ Koordinatenmessmaschine die Bewertung des Gussteilverzugs. Darüber hinaus ermöglicht der neue Modul MAGMAdielife die Bewertung von Formauslegung und thermischen Spannungen in Bezug auf die Werkzeuglebensdauer von Dauerformen.
Interessenten können sich außerdem über neue Schnittstellen im MAGMAlink-Modul informieren, die erweiterte Möglichkeiten zum Datenaustausch von Ergebnissen mit anderen Berechnungsprogrammen bieten.
Ein ergänzendes Messethema stellen die neuen Möglichkeiten zur Vorhersage von Kernherstellungsverfahren. Das integrierte Werkzeug MAGMA C+M simuliert Kernschießen, Begasen und Aushärten von organischen und anorganischen Kernen, wobei sowohl kaltaushärtende Verfahren als auch die Kernherstellung in heißen Kernwerkzeugen unterstützt werden.






