(openPR) LaserBearbeitungsCenter LBC GmbH ist e-Manufacturing-Partner der EOS GmbH
Kornwestheim, 09.01.12. Mit Dezember 2011 sind die LBC GmbH und weitere Experten Partner im e-Manufacturing-Netzwerk der EOS GmbH. Gemeinsam wollen der Hersteller von Lasersinter-Anlagen und die e-Manufacturing Partner die Akzeptanz des Laser-Sinterns als Herstellungsverfahren, das Lösungen über den Prototypenbau hinaus bietet, weiter stärken und somit weiter auf Serienanwendungen ausweiten. Alle Partner sind in ihren jeweiligen Fachbereichen rund um das Laser-Sintern sowohl Pioniere als auch Experten.
Laser-Sintern ist als additives Fertigungsverfahren eine Schlüsseltechnologie für das e-Manufacturing. Der wichtigste Vorteil dieser Verarbeitungstechnik ist dabei die schnelle, flexible und kostengünstige Produktion von Bauteilen oder Werkzeugen ohne Umwege direkt aus elektronischen Daten.
e-Manufacturing gibt Konstrukteuren im Vergleich zu den herkömmlichen Fertigungstechnologien weit grö-ßere Freiheitsgrade. Mit Blick auf das Endergebnis entwirft die Konstruktion individuelle dreidimensionale Geometrien, die dann durch das Lasersintern direkt umgesetzt werden können. So ermöglicht e-Manufacturing z. B. die einfache, sichere und schnelle Erzeugung dreidimensionaler konturnaher Temperie-rungssysteme für Werkzeuganwendungen.
Durchgängige Prozesskette
Von der Entwicklung bis zur Nachbearbeitung reicht die Prozesskette, die die e-Manufacturing-Partner ihren Kunden zur Umsetzung neue Ideen anbieten können. Gegenseitiges Lernen aus den Kundenprojekten und bevorzugte Geschäftsbeziehungen zu EOS sind die Vorteile, die sich aus dem e-Manufacturing-Netzwerk als Win-win-Situation für alle Partner ergeben. Die gemeinsame Vision: Das Netzwerk für die Innovationskraft der neuen Technologie zu nutzen und alle Beteiligten dabei zu unterstützen, das volle Potenzial des e-Manufacturing auszuschöpfen.
LBC als neuer e-Manufacturing-Parnter
LBC hat aktuell drei Laser-Sinter Systeme von EOS im Einsatz und verfügt somit insbesondere für Ferti-gungsprojekte im Werkzeug- und Formenbau über alle notwendigen erforderlichen Kapazitäten. Im Un-ternehmen ist umfangreiches Fachwissen hinsichtlich der Auslegung konturnaher Kühlkanäle sowie der Herstellung von Werkzeugeinsätzen kombiniert mit der Simulation im Vorfeld des Laser-Sinter-Herstel-lungsprozesses vorhanden. Ralph Mayer, geschäftsführender Gesellschafter von LBC und einer der ers-ten Anwender der Laser-Sinter-Technologie im Werkzeugbau in Deutschland, hält dazu fest: „Das Direkte Metall Laser-Sintern (DMLS) mit den EOS-Anlagen ist ideal, um die Herausforderungen bei der Herstellung von Werkzeugeinsätzen zu meistern. Wir haben vor Kurzem eine M270 durch eine EOSINT M 280 ersetzt, die nicht nur unsere Kapazitäten erweitert, sondern auch unsere Maschinenproduktivität verbessert.”
Anschauliches Beispiel macht Kundenvorteile klar
An einem realen Kundenprojekt, das LBC zusammen mit dem Kunden FWB Kunststofftechnik umgesetzt hat, wird deutlich, welche Vorteile das leistungsfähige Lasergenerieren von Formeinsätzen bietet. Zunächst wurde FWB eine kostenoptimierte Hybridlösung für einen benötigten Werkzeugeinsatz vorgeschlagen. Damit sollte das maximal mögliche Volumen des Formeinsatzes als Hybridrohling bei FWB gefertigt werden (blau dargestellt). Der Aufbau der Kavität (grau dargestellt) wurde für die EOS M270 bei LBC berechnet. Nach Integration und Qualifizierung der neuen M280 wurde das Projekt neu kalkuliert. Das Eregebnis: Die komplette generative Herstellung der Einsätze für FWB war in diesem Fall 25 % wirtschaftli-cher als die ursprünglich angebotene Hybridlösung. Zusätzlich konnten 4-5 Wochen Fertigungszeit einge-spart werden.













