(openPR) Ganzjährige Vogelbeobachtung in der Albufera des Grau
Wie ein Trittstein liegt sie im Mittelmeer – die Insel Menorca - genau auf dem Zugweg der großen Vogel-Migrationsrouten Mitteleuropas. Durch diese günstige geographische Lage einerseits und die ursprünglichen Naturräume andererseits, bietet Menorca mehr als 200 verschiedene Vogelarten einen perfekten Platz für einen Zwischenstopp auf dem Weg vom Norden in den Süden oder andersherum. Besonders der Schutzstatus des UNESCO-Biosphärenreservats, der die gesamte Inselfläche umfasst, ermöglicht vielen Vögeln die ungestörte Fortpflanzung und Brutpflege, womit Menorca aktiv zur Artenerhaltung beiträgt.
Der größte ornithologische Reichtum befindet sich In der Kernzone des Biosphärenreservats, der Lagune von Des Grau, kann man das ganze Jahr auf Vogelbeobachtung gehen. Im Winter ist allerdings die Artenvielfalt am größten, da viele Vögel aus dem Norden Europas Menorca als ihr Winterquartier benutzen. In der großen Lagune sind die vielen Kormorane besonders auffällig, besonders geduldige Vogelbeobachter können aber auch Tauchentenarten entdecken, wie beispielsweise die Tafelente, die Pfeifente, die Löffelente oder die Langschwanzente. Schon ab Herbst, wenn die Vogelschwärme Richtung Süden unterwegs sind, kann man mehr als 70 verschiedene Entenarten, Sumpfläufer, Sperlings- oder Raubvögel, wie (Fisch-)Adler, Falken, und den vom Aussterben bedrohten Roten Milan in ihrer „Zwischenstation“ auf Menorca erleben.
Herbst und Winter sind auf Menorca sehr mild, so dass man sich stundenlang auf die Lauer legen kann, um die faszinierende Vogelwelt zu beobachten. Hinterher laden die Köstlichkeiten der Insel, wie Langusten mit Mahonesa zur Stärkung ein. Auch ein gemütlicher Einkaufsbummel ist möglich: Traditionelle Handwerks- und Lederwaren, wie die berühmten Avarques - Schuhe sind begehrte Shopping-Beute. Genauso kann man sich in den zahlreichen SPA’s bei einer Massage verwöhnen lassen. Im Sommer hat man die Gelegenheit, die Vögel, die entweder den Winter in Afrika verbrachten, oder die auf der Insel heimisch sind, bei ihrem Brutgeschäft zu beobachten. Auch hier bieten die Feucht- und Sumpfgebiete der Albufera de es Grau hervorragende Brutvorraussetzungen für z.B. für Sumpfläufer, Störche und Flussregenpfeifer.
Unter den indigenen Vogelarten finden sich Blässhuhn, Königsente, Wasserhuhn und Zwergtaucher. Reiherarten, wie der Purpur- oder Seidenreiher pflanzen sich nicht auf der Insel fort, sind aber das das ganze Jahr über zu beobachten.
Viele dieser Vogelarten lassen sich „im Vorbeigehen“ entdecken: der 180 km lange Camí de Cavalls, der „Weg der Pferde“, führt den Wanderer oder Radfahrer durch schöne Vogelschutzgebiete, ohne die Tiere zu stören.
Wer also auf der Suche nach seltenen Vogelarten ist und nicht auf einen gewissen Komfort, den eine Ferieninsel bietet, verzichten möchte, ist auf Menorca gerade richtig.
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Fernando Pardo
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