(openPR) Ein Bericht von Marina Schmidt, Inhaberin Reisekontor Schmidt, Dezember 2011
Seit einigen Jahren betreut unser Reisebüro ein Schulprojekt in Kenia, Nähe Mombasa. Die Kinder sind im Alter zwischen 3 und 10 Jahren. Über 115 Kinder besuchen diese Schule. Die Gründerin und Direktorin Mama Rose, die diese Schule mit so viel Herzblut aufgebaut hatte, verstarb vor 3 Jahren. Die Kinder und Lehrer waren alle sehr betroffen über den Verlust einer so liebevollen und gutherzigen Schulleiterin. Seit dieser Zeit hat der Neffe von Mama Rose, Mr. Ramos, mit viel Engagement die Leitung der Schule übernommen.
In den letzten 5 Jahren haben wir gemeinsam mit unseren Kunden viel erreicht. Die Schule ist vollständig mit Schulbänken ausgestattet, auch Lehrertische, Tafeln und Unterrichtsmittel wurden gekauft. Die Toiletten wurden fertig gestellt, Fenster und Türen eingebaut und einige Räume haben sogar einen festen Fußboden.
Und das Wichtigste: Wir haben Patenschaften organisiert, die den Kindern das Schulgeld sichern.
Mehrmals im Jahr begleiten wir unsere Reisegruppen nach Kenia. Die Buchungen haben wie¬der zugenommen, das Land ist reizvoll und faszinierend wie eh und je und ich bin wieder oft Reiseleiterin unserer Keniagruppen.
Kurz nach Ankunft in Kenia fahre ich immer gleich zur Schule, um die Kinder, Lehrer und alle schwarzafrikanischen Freunde wieder zu sehen.
Die Kinder strahlen mich mit ihren großen wunderschönen Kulleraugen an und haben ein stolzes Lachen im Gesicht, wenn ich Sie mit ihrem Namen begrüßte: Jambo Luiza, Jambo Salomi, Jambo Purit, Jambo Kazungu, Jambo Grace …
Gern und oft buchen sich Pateneltern auf unsere Gruppenreisen ein und werden schon mit klopfendem Herzen von ihrem Patenkind erwartet. Liebevolle Umarmungen und „Asante Sana“ (Herzlichen Dank) für diese wunderbaren Geschenke. Ein unvergessliches Erlebnis: Die Einladung der Kinder ins Badehotel. Unbeschwerte Stunden für alle und das erste Mal Baden im Pool für die Kids.
14 Tage sind wirklich nicht lang und vergehen neben den Aufgaben, die ich in Kenia zu bewältigen habe, wie im Flug.
Dann ist es schon wieder Zeit, „Kwaheri“ zu sagen und gern laden wir unsere Kinder in das Dorf-restaurant „Utange Village“ ein. Abschiedsgeschenke wechselten den Besitzer. Bei Limonade
und Keksen soll keiner traurig sein. Ein lustiger deutscher Tanz, den wir selbst als Kinder tanzten bringt uns alle herzhaft zum Lachen. Die Aufgabe ist klar: Den deutschen Text lernen, bis die nächste Reisegruppe kommt!
…
Warum geben wir Hilfe mit Herz?
Die Mühe, die ich und meine Freunde beim Transport der vielen Geschenke haben, bei der umfangreichen Organisation der Aktionen und bei der Förderung der Patenschaften, wird reichlich entschädigt durch die pure Freude und große Zuneigung der Kinder und die Gewiss¬heit, geholfen zu haben. Wir haben das Zutrauen der Kinder gewonnen, sie sind jetzt ohne Scheu und warten immer auf unseren nächsten Besuch.
Weitere Informationen, Berichte und viele schöne Bilder und Videos zu unserem Hilfsprojekt finden Sie auf unserer Homepage: www.keniaferien.de









