(openPR) Ulm/Pfronstetten-Aichelau: In einer Feierstunde im Querschnittgelähmtenzentrum Ulm wird am heutigen Dienstag, 21. Dezember 2011 um 14 Uhr ein neues, auf Spendenbasis finanziertes Behindertentransportfahrzeug im Wert von über 90.000 € an das Querschnittgelähmtenzentrum der RKU – Universitäts- und Rehabilitationskliniken – Ulm übergeben. Das Fahrzeug wurde von dem führenden Unternehmen für behindertengerechte Fahrzeugumbauten Paravan aus Pfronstetten-Aichelau auf die Bedürfnisse querschittgelähmter Menschen umgebaut und angepasst. Zudem übernahm das Aichelauer Unternehmen mit über 25.000 € den Großteil der Kosten des Fahrzeuges.
„Wir freuen uns sehr, dass Querschnittgelähmtenzentrum Ulm und damit vielen betroffenen Menschen mit diesem Fahrzeug helfen zu können“, so Roland Arnold, Inhaber und Geschäftsführer von Paravan.
Pro Jahr erleiden in Deutschland etwa 2.000 Menschen unfall- oder erkrankungsbedingt eine bleibende Querschnittlähmung. In der großen Mehrzahl der Fälle wird die gesamte Lebenskonstruktion der Betroffenen im wirtschaftlicher, beruflicher und besonders auch in sozialer Hinsicht zerstört. Für den Transport für die teilweise schwerstbehinderten Rollstuhlfahrer stand bis vor kurzem ein VW-Bus mit Auffahrrampe zur Verfügung, der aber zwischenzeitlich fahruntauglich ist. Da das RKU einen Ersatzbus nicht finanzieren konnte, hatte sich die Fördergemeinschaft dazu entschlossen, auf Spendenbasis selbst ein Ersatzfahrzeug anzuschaffen.
Dank der großen Unterstützung von Paravan sowie dem weiteren Engagement zahlreicher weiter Spender, konnte das Projekt schließlich realisiert und das Fahrzeug am 14. Dezember zugelassen werden.










