(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Am Ende wird das Vertrauen der Händler wohl doch zu schwach gewesen sein: Die Rohöl-Notierungen weisen leicht nach unten. Gründe gibt es viele. Hier die drei wichtigsten. Zum einen haben die Saudis im November mit 10 Millionen Barrel am Tag den höchsten Ausstoß seit 1980 erreicht. Das Königreich drängt außerdem zur nächsten OPEC-Sitzung, den Ausstoß des Kartells von derzeit täglich knapp 25 Millionen Barrel auf 30 Millionen Barrel zu erhöhen. Das würde die ausreichende Versorgung weiter verbessern und absichern.
Eben diese ausreichende Versorgung erlebt derzeit die USA. Nachdem durch monatelangen und hohe Importpreise sparenden Abbau die Ölreserven kontinuierlich bis unter das langjährige Mittel fielen, setzt nun eine Gegenbewegung ein. Das US-Energieministerium geht für die vergangene Woche von deutlich gestiegenen Beständen bei Rohöl (+ 1,3 Millionen Barrel), Mitteldestillaten (+ 2,5 Millionen Barrel) und Benzin (+ 5,2 Millionen Barrel) aus. Alles Zeichen einer nicht anspringenden Konjunktur.
Diese Fakten drücken derzeit auf den Ölpreis. In dessen Folge wird auch der deutsche Heizölpreis tiefer notieren als gestern. Ein wieder ins Plus drehender Euro trägt ebenso zu den Abschlägen bei. Der könnte zudem ab morgen, wenn sich die EU-Granden über die weiteren Rettungssysteme verständigen, neue Stärke erhalten.
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