(openPR) Berlin, 30. November 2011: Der Streetworkverein Gangway e. V. begrüßt die Ernennung von Sandra Scheeres zur neuen Jugendsenatorin. Nach fünf Jahren halten die Begriffe Jugend und Familie wieder Einzug in den Titel der zuständigen Senatsverwaltung. “Das ist ein wichtiger Schritt für die Jugendarbeit und Jugendsozialarbeit in dieser Stadt”, meint Elvira Berndt, Geschäftsführerin von Gangway e.V., dem größten Verein für Straßensozialarbeit in Berlin.
Kita, Kinderschutz, Hilfen zur Erziehung, Familienberatung und Familienbildung, Perspektiven einer attraktiven Jugendarbeit, politische Bildung, Jugendarbeit und Schule – die Liste der Entwicklungsaufgaben in der Jugend- und Familienpolitik, die nicht zuletzt auch ein Standortfaktor für die Berliner Wirtschaft ist, ließe sich beliebig fortsetzen. “Für diese drängenden Reform- und Entwicklungsaufgaben jetzt eine Politikerin zu verpflichten, deren Kernkompetenz in eben diesem Bereich der Jugend- und Familienpolitik liegt, halte ich für eine äußerst kluge Entscheidung.“ so Berndt.
Als die Streetworker von Gangway in einem Sommer der letzten Legislatur mit dem damals recht neuen Senator Zöllner eine Rundfahrt zur Jugendpolitik unternahmen, war dessen erster Satz: „Das müssen Sie mir erklären. Davon habe ich keine Ahnung.“
Dennoch ist in der Jugend- und Familienpolitik, auch wenn diese aus dem Namen der Senatsverwaltung verbannt war, auch in der vergangenen Legislatur solide Arbeit geleistet worden.
Die entscheidenden Entwicklungsschritte, die wichtigen Reformen gab es allerdings in den Bereichen Wissenschaft und Schule, in denen Senator Zöllner seine Kernkompetenzen hatte. Dort ist Vieles auf den Weg gebracht worden, das in kontinuierlicher harter Arbeit nun verstetigt und abgesichert werden muss.
Die Fachexperten aus Wissenschaft und Schule werden sicher alles tun, um die begonnene Entwicklung in ihren Bereichen solide abzusichern.
Die Fachexperten in der Jugend- und Familienpolitik jedoch sollten die Ressortbesetzung als Ansporn nehmen, notwendige Reformen auf den Weg zu bringen und auch „heiße Eisen“ anzufassen.











