(openPR) Ludwigshafen, 22.09.2011 – Das Energiesparnetzwerk demonstriert, wie eine umfassende Modernisierung einer Doppelhaushälfte aus den 1960er Jahren den Energieverbrauch massiv senken kann – und das bei gleichzeitiger Steigerung des Wohnkomforts.
Das Energiesparnetzwerk ist die Baustoff-Initiative zur Umsetzung der Energiewende im Gebäudesektor. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, demonstrierte das Netzwerk an einem realen Modernisierungsvorhaben, wie Bauherren und beteiligte Unternehmen von einer guten Vernetzung profitieren. Neben sinnvoller und wirtschaftlicher Maßnahmenplanung sowie der Zeitersparnis durch koordiniertes Vorgehen bietet die fachgerechte und qualitativ hochwertige Ausführung durch zertifizierte Fachbetriebe ein hohes Maß an Sicherheit. Aktuelles Musterbeispiel für eine energetische Modernisierung mit Partnern des Energiesparnetzwerks in 2011 ist eine Doppelhaushälfte in Speyer.
Ende 2010 wandten sich die Hauseigentümer mit der Bitte um Unterstützung an die Netzwerkzentrale. Das junge Ehepaar hatte das Haus vor einiger Zeit übernommen und sich selbst um die Modernisierung im Innenbereich gekümmert. Nach leidvollen Erfahrung bezüglich Zuverlässigkeit und Qualität der mühevoll ausgewählten Handwerksbetriebe und einem hohen Pensum an bereits erbrachter Eigenleistung sollte die energetische Modernisierung der Gebäudehülle reibungsloser und weniger zeit- und nervenraubend erfolgen. Planung und Ausführung sollten diesmal Hand in Hand und durch echte Profis erfolgen. Schnell waren sich die Beteiligten einig: die nun anstehende Außenmodernisierung sollte durch zertifizierte Partner des Energiesparnetzwerks realisiert werden.
Große Aufgaben für Architekten und Handwerker
Im Innenraum war das Gebäude nun auf dem neuesten Stand. Was noch fehlte, war die Gebäudehülle. Geplant waren die komplette Erneuerung des Daches mit Dämmung und Eindeckung, eine Fassadendämmung und der Einbau neuer Fenster. Dazu der Ausbau des Dachgeschosses, die Dämmung der Kellerdecke und der Einbau einer neuen Heizung mit Solarthermie.
Die Zentrale des ENERGIESPARNETZWERKs stellte den Kontakt zwischen den Bauherren und dem regionalen Netzwerk in Speyer her. Der im Netzwerk aktive Architekt übernahm die Beratung und Planung und die hochqualifizierten Handwerksunternehmen die anschließende Ausführung. Durch Fachschulungen der im Energiesparnetzwerk tätigen marktführenden Baustoffhersteller waren alle Verarbeiter bestens gerüstet und konnten das Projekt fachgerecht angehen und umsetzen.
Auch die Industriepartner des Energiesparnetzwerks hatten dieses Projekt aktiv unterstützt. So hatten Isover, Rigips und Rockwool neueste Dämm- und Dichtstoffe für Dach und Fassade zur Verfügung gestellt. Der Einbau hocheffizienter 3-Scheiben Isolierverglasung wurde durch Velux und SG Glass unterstützt. Für das optische Erscheinungsbild sorgten Putze der Firma SG Weber und das Dach kleideten moderne und umweltschonende Dachsteine von Nelskamp. Der Einbau einer Gas-Brennwerttherme mit solarer Unterstützung von Heizung- und Warmwasserbereitung aus dem Hause Junkers schnürte das Gesamtpaket effizient zusammen.
Satte Einsparung an Energie und Kosten
Was als Modernisierung in Eigenregie begann, wurde mit Hilfe der Netzwerkzentrale, des regionales Profi-Netzwerks in Speyer und durch die Unterstützung der Industriepartner zum Musterobjekt des Energiesparnetzwerks – ein Paradebeispiel für Energieeffizienz.
Die Bauherren zeigen sich äußerst zufrieden. „Wir sind sehr glücklich mit dem Ergebnis. Neben erheblich mehr Wohnkomfort, den wir ab sofort jeden Tag genießen können, haben wir unser Haus endlich auf einen modernen und zeitgemäßen Stand gebracht. Wir haben uns damit einen Traum erfüllt, von dem wir lange profitieren werden. Natürlich ging das nicht von heute auf morgen, aber mit den Partnerunternehmen des Energiesparnetzwerks wurde schließlich alles rechtzeitig fertig. Sehr positiv war, dass die umfangreiche Modernisierung in wirklich guter Qualität und auch noch schnell umgesetzt wurde. Ohne die straffe Koordination, die der Netzwerk-Architekt übernommen hatte, und die gute Abstimmung und Zusammenarbeit der einzelnen Handwerksbetriebe wäre das sicher nicht möglich gewesen.“
Die Energieeinsparung von fast 85 Prozent schont in Zukunft neben dem eigenen Geldbeutel auch das Klima erheblich. Dazu hat sich der Wohnkomfort spürbar verbessert. Endlich ist es im Sommer angenehm kühl im Haus – und das auch unter dem Dach. Der Lärm bleibt draußen und dringt nicht mehr durch Wand und Fenster bis in den Wohnraum hinein.












