(openPR) München, 2. September 2005. Der Computer als zentrale Entertainment-Maschine für den modernen Haushalt – dieses Idealbild der IT-Industrie kollidiert immer noch mit den Tücken des digitalen Alltags: Mickrige Transferraten, Inkompatibilitäten und Übertragungsabbrüche vergällen den Musik- und Filmgenuss via Funk-Netzwerk. Doch jetzt soll wieder einmal alles besser werden: Die revolutionäre Übertragungstechnik MIMO garantiere Leistung, Sicherheit und Stabilität, sagen die Hersteller. Wie ein großer Test des Computermagazins CHIP beweist, kann dieses Versprechen tatsächlich in Erfüllung gehen – wenn man den richtigen W-LAN-Router wählt.
Der Router dient im W-LAN (drahtloses Netzwerk) als Vermittlungsstelle für die eintreffenden und ausgehenden Daten. Stehen Rechner und Router etwa im Arbeitszimmer, lassen sich Multimedia-Dateien per Funk zum Beispiel auf Empfangsgeräte im Wohnzimmer übertragen. Hässliche Computertürme und lärmende PC-Lüfter bleiben draußen, so die schöne Theorie. In der Praxis scheiterte das Unterfangen aber oft schon an stahlarmiertem Mauerwerk, das den Datenverkehr stark beeinträchtigt.
Doch MIMO (Multiple Input, Multiple Output) bietet nicht nur höhere Datenraten, sondern auch eine größere Reichweite. Die neue Technologie wendet einen Negativ-Effekt der Funktechnik ins Positive: Signale werden oft an Objekten reflektiert und gelangen dadurch auf mehreren Wegen zum Empfänger. Da die einzelnen Wege unterschiedlich lang sind, kann es zu chaotischen Signalen kommen. MIMO macht sich diese Streuung zu Nutze: Mit mehreren Antennen schickt der Router Signale auf verschiedenen Wegen zum Empfänger: Durch Reflexionen an festen Hindernissen breiten sich die Wellen unterschiedlich aus. So verändert treffen sie auf die Empfängerantennen und werden dann wieder zu einer sinnvollen Einheit – etwa einem hochauflösenden Film – zusammengesetzt.
Wie CHIP berichtet, kann sich ein MIMO-fähiger Router schon jetzt bezahlt machen: Selbst wenn Empfangsgeräte wie das W-LAN-Modul in Centrino-Notebooks noch mit dem alten Funkstandard arbeiten, steigen Leistung und Stabilität der Übertragung. Besonders eindrucksvoll, so CHIP, sei dies an Geräten der Firma Netgear zu beobachten. Den Vergleichstest von 30 Routern gewann der Hersteller sowohl in der Geräteklasse mit DSL-Modem als auch in der Klasse ohne. Redakteur Gunnar Troitsch: „Die Netgear-Geräte sind einfach die schnellsten auf dem Markt. Beim Testsieger WPN824 kann sich der Datendurchsatz selbst mit konventionellen W-LAN-Modulen fast verdoppeln. Auch in der Reichweite sind die Netgear-Router Spitzenreiter. Zudem bieten sie sämtliche Sicherheitsfeatures, die man sich wünschen kann.“
Mit Preisen von jeweils 100 Euro sind die getesteten Netgear-Router vergleichsweise günstig. Bei vielen Konkurrenten sieht das Preis-Leistungsverhältnis deutlich schlechter aus: Trotz höherer Verkaufspreise genügen diese Geräte weder in der Performance noch in der Übertragungssicherheit höheren Ansprüchen.
Grundsätzlich rät Troitsch zu Routern mit integriertem DSL-Modem – selbst wenn der Käufer schon ein solches Gerät besitzt: „Die Kombination spart jede Menge Strom, denn in der Regel werden Modem und Router nie vom Netz genommen. Der Mehrpreis von rund 50 Euro im Vergleich zu einem Router ohne Modem amortisiert sich bereits in weniger als zwei Jahren.“
Der ausführliche Testbericht mit allen Daten und Wertungen steht in der aktuellen CHIP 10/2005, die am 3. September am Kiosk erscheint.
Außerdem in der aktuellen CHIP-Ausgabe 10/05 vom 03.09.2005:
Teure Mobilbox: CHIP entlarvt Preisfalle bei Handy-Billigtarif
Mit seinem Billigtarif „Simyo“ hat der Mobilfunk-Anbieter E-Plus Bewegung in den Telefonie-Markt gebracht. Doch wie das Computermagazin CHIP in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat der vermeintliche Preisbrecher auch seine teuren Seiten: Bei Simyo kann der Kunde die Mailbox nicht abschalten. CHIP-Redakteur Markus Schmidt erklärt die Tücken dieser Regelung: „Dadurch landet der Anrufer immer auf dem Anrufbeantworter, wenn das Gespräch nicht rechtzeitig angenommen wird – und muss dafür Gebühren zahlen. Ein ‚Service’, der Freundschaften nicht gerade vertieft.“
Wie das Magazin schreibt, schaltet sich bei Simyo-Kunden die Mailbox schon nach 20 Sekunden ein, was die Zahl der ungewollten Verbindungen deutlich erhöhe. CHIP-Redakteur Schmidt: „Bei vielen anderen Anbietern wartet der virtuelle Anrufbeantworter wenigstens eine halbe Minute.“
Weitere Informationen zu den neuen Billigtarifen im Handy-Markt stehen in der aktuellen CHIP-Ausgabe 10/2005.
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