(openPR) Dieser Tage empfing das Tierheim Verlorenwasser ganz besondere Gäste: Frau Misako Oho aus Tokio kam gemeinsam mit Freunden, um sich das Tierheim anzusehen.
Frau Oho ist Journalistin und arbeitet als Redakteurin bei einer japanischen Hundezeitschrift. Dabei stößt sie auch immer wieder auf die vielfältigen ungelösten Tierschutzprobleme ihres Landes. Frau Oho berichtete, dass es in Japan Tötungsstationen für ungewollte Haustiere - insbesondere Hunde und Katzen - gibt. Diese werden dort qualvoll vergast.
Auch die Atomkatastrophe in Fukushima hat großes Entsetzen bei allen Tierfreunden ausgelöst. Viele Tiere sind leidvoll gestorben, weil sie nicht mehr versorgt werden konnten. Den meisten ist jedoch nicht bekannt, dass im betreffenden Gebiet auch jetzt immer noch Tiere leben, darunter auch viele Nutztiere. Ohne menschliche Versorgung werden all diese Tiere langsam verhungern und den Winter nicht überleben.
Frau Oho und ihre Begleiter schilderten, wie dramatisch die Lage ist und wie verzeifelt sie persönlich sind, wenn sie daran denken.
Nun setzen die japanischen Tierschützer alles daran, ein Umdenken in der Bevölkerung zu entwickeln und ein neues Tierschutzgesetz auf den Weg zu bringen. Aus diesem Grund unternimmt Frau Oho derzeit eine Studienreise durch die Schweiz und Deutschland, die sie privat finanziert. Sie sammelt Fakten und Anregungen, die sie dann in Japan publizieren wird. So wurde denn auch im Tierheim Verlorenwasser vieles im Foto festgehalten.
Als Begleitung von Frau Oho begrüßte das Tierheim Frau Alscher. Sie lebt in Deutschland und hat hier Tiermedizin studiert. Sie fungierte nicht nur als aufgeschlossene Zuhörerin, sondern leistete wertvolle Übersetzungsdienste, ohne die man im Tierheim wohl im wahrsten Sinne des Wortes spachlos gewesen wäre.
Die Tierheimmitarbeiter zeigten sich beeindruckt vom Engagement der japanischen Gäste und wünschten ihnen viel Durchhaltevermögen und Erfolg!












