(openPR) Die Autorin Inge Kleinschmidt greift in ihrem ersten Roman "Frauenschuh" ein ungewöhnliches, ja vielleicht sogar ein Tabuthema auf. Liebe zu dritt, offene Ehe. Ein Konzept, das viele Menschen ausleben, oft heimlich. .
Susanne und Ehemann Martin führen ein glückliches Leben in der norddeutschen Idylle einer Kleinstadt. Martin ist Redakteur, Susanne arbeitet als Literaturdozentin und nebenbei aus Leidenschaft in einem Schuhgeschäft. Sie schätzt die respektvolle Beziehung zueinander. Doch dann eröffnet Martin ihr, dass er sich in eine andere Frau verliebt hat. Susannes Welt bricht von der einen auf die andere Sekunde zusammen. Doch nicht nur das: Er will weder die Ehe noch seine neue Freundin aufgeben.
Unzählige Gedanken und Gefühle bringen Susannes Leben vollkommen durcheinander und zwingen sie, sich mit vielen Fragen zu beschäftigen: Ist es möglich, zwei Menschen auf diese Art zu lieben? Kann sie das akzeptieren? Kann sie es ertragen? Was passiert, wenn sie es nicht akzeptiert? Und was, wenn doch?
Durch die vielen Gedanken, Fragen, Gefühle und Zweifel beider Protagonisten wird es dem Leser ermöglicht, deren Entwicklung hautnah mitzuerleben und sich gesellschaftskritisch mit diesem Thema auseinanderzusetzen.
Anschaulich bettet Kleinschmidt die Geschichte ein in viele kleine Lebens-, Liebes-, Glücks- und Unglücksgeschichten der Schuhkäuferinnen und bringt so zahlreiche Facetten von unterschiedlichen Lebenskonzepten ins Spiel.
Welches wird für Susanne das richtige sein? Und welches ist es für die Leserin, den Leser?
Inge Kleinschmidt:
Frauenschuh. Roman
Schardt Verlag 2011
Br. 148 Seiten, 10,00 Euro
ISBN 978-3-89841-617-7













