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Schwangerschaft und Brustkrebs

23.11.201112:17 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Schwangerschaft und Brustkrebs
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(openPR) Nicht selten wird Brustkrebs bei jungen Frauen im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung zur Schwangerschaft festgestellt. Zur Bestätigung eines Verdachts auf Brustkrebs kann der Arzt auch während der Schwangerschaft und ohne Risiko für das ungeborene Kind eine Ultraschalluntersuchung der Brust durchführen, in der Fachsprache „Mammasonographie“ genannt. Auch eine Mammographie ist ohne Risiko für das ungeborene Kind möglich. Beide Untersuchungsverfahren sind jedoch nicht hundertprozentig zuverlässig. Eine endgültige und wirklich zuverlässige Diagnose kann nur durch eine Biopsie erfolgen: Hierfür wird eine Gewebeprobe entnommen und mikroskopisch untersucht. Die Prognose für die Chancen und Risiken einer Therapie hängt vom Stadium der Erkrankung ab.



Grundsätzlich erfolgen bei Brustkrebs drei Formen der Therapie: die operative Therapie oder die Bestrahlung, sowie ergänzend die Chemotherapie. Die operative Therapie muss nach der Diagnosestellung so schnell wie möglich erfolgen. Die Operation ist nicht schädlich für das ungeborene Kind. Allerdings hängt es vom Stadium der Erkrankung ab, in welcher Form operiert werden muss. Ist der Brustkrebs noch nicht sonderlich weit fortgeschritten, kann eine die Brust erhaltende Operation durchgeführt werden. In diesem Fall werden nur das erkrankte Gewebe und ein Teil des umliegenden Gewebes entnommen. Bei stark fortgeschrittenem Krankheitsverlauf hingegen muss eine vollständige Brustentfernung vorgenommen werden. Beide Operationen können auch während der Schwangerschaft durchgeführt werden.

Die Chemotherapie im zweiten Schritt, wie sie für nicht schwangere Frauen üblich ist, kann auch in der Schwangerschaft durchgeführt werden, allerdings erst ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, wenn die embryonale Entwicklung abgeschlossen ist. Die Therapie durch Bestrahlung darf in der Schwangerschaft auf keinen Fall erfolgen, denn sie schädigt das ungeborene Kind in jedem Entwicklungsstadium.
Die Chancen und Risiken bei Brustkrebs in der Schwangerschaft hängen grundsätzlich – so wie auch bei nicht schwangeren Frauen – vom Stadium der Erkrankung ab. Junge Frauen mit Brustkrebs in den Anfangsstadien I und II haben grundsätzlich gute Chancen auf eine vollständige Heilung. Frauen, die sich im Verlauf ihrer Erkrankung bereits im Stadium III oder IV befinden, haben weniger gute Chancen. In diesen fortgeschrittenen Stadien liegt die Lebenserwartung bei durchschnittlich zwei bis fünf Jahren.

Frauen mit Brustkrebs können und dürfen nach der Geburt ihr Kind stillen, jedoch nicht, wenn in dieser Zeit eine Chemotherapie durchgeführt werden muss.
Eine Schwangerschaft nach der Diagnose Brustkrebs ist eine ethische und soziale Frage. Grundsätzlich ist es möglich, nach der Heilung von Brustkrebs eine Schwangerschaft auszutragen. Auch das Thema Schwangerschaftsabbruch sollte in diesem Rahmen angesprochen werden. Die Diagnose Brustkrebs würde einen solchen grundsätzlich rechtfertigen: Da die Therapie allerdings auch in der Schwangerschaft stattfinden kann, ist ein Schwangerschaftsabbruch nicht zwingend notwendig. Hat die Erkrankung jedoch schon das Stadium III oder IV erreicht, sollte ein möglicher Abbruch aufgrund der schlechten Prognose für die Mutter zumindest im Anfangsstadium der Schwangerschaft mit dem Arzt besprochen werden.

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