(openPR) Esslingen am Neckar, 22.11.2011 - Online-Apotheken bieten Arzneimittel im Schnitt 24% unter der unverbindlichen Preisempfehlung der Hersteller an. Bemerkenswert sind die Ersparnisunterschiede zwischen den verschiedenen Warengruppen. Die Ersparnisspanne reicht von vergleichsweise mageren 18% bei homöopathischen Medikamenten bis zu 32% Preisvorteil bei Erkältungsmitteln.
Auch die Unterschiede zwischen den verschiedenen Anbietern sind beträchtlich. Die durchschnittliche Ersparnis reicht von knapp 18% im schlechtesten Fall bis zu fast 36% im besten. Dabei muss aber nicht die günstigste Online-Apotheke auch gleichzeitig die für den Kunden beste sein. Die E-Shops der Online-Apotheken unterscheiden sich auch hinsichtlich anderer Kriterien wie Navigation, Design, Versandkosten, Zahlungs- und Kontaktmöglichkeiten, Liefer- und Kundenservice voneinander.
Die Anzahl der gelisteten Produkte reicht von rund 2.500 bis zu rund 11.500 Artikeln im E-Shop der zehn untersuchten Online-Apotheken. Während weit verbreitete Arzneimittel von allen Anbietern geführt werden, unterscheiden sich die E-Shops in der Sortimentstiefe, in der Zuordnung der Arzneimittel zu den unterschiedenen Warengruppen und vor allem im Nicht-Arzneimittel-Sortiment.
Die E-Shops strukturieren ihr Sortiment in ganz unterschiedliche Warengruppen. In drei der zehn E-Shops dominieren Nicht-Arzneimittel mengenmäßig die Arzneimittel. Bei den geführten Nicht-Arzneimitteln gibt es in den E-Shops große Unterschiede. Je sieben E-Shops haben Mittel zur Raucherentwöhnung und Tiergesundheit im Sortiment. Die Hälfte der E-Shops bietet eine Eigenmarke mit allerdings sehr unterschiedlicher Artikelzahl.
Die Studie „E-Shop-Analyse Online-Apotheken 2011“, herausgegeben durch die Marktforschungsberatungsgesellschaft research tools, analysiert auf rund 100 Seiten zahlreiche verbraucherrelevante Aspekte, darunter die Sortimentsstruktur und die Konditionen der E-Shops von zehn verschiedenen Online-Apotheken. Die Studie erschien im November 2011.









