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Warmes Wasser auf kurzen Wegen

21.11.201114:05 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Mit Durchlauferhitzern zur höheren Energieeffizienz

Holzminden, 21. November 2011. Ein Klassiker der Warmwasserbereitung macht mit der so genannten Energiewende neu Karriere. Warmes Wasser – weithin ein scheinbar selbstverständlicher Luxus – ist ein Kernthema der im ökologischen Umbau angestrebten Energieeffizienz. Bei jedem Neubau, bei jeder Modernisierung, so Karlheinz Reitze, Geschäftsführer des Wärme- und Haustechnikunternehmens STIEBEL ELTRON, „gehört nicht nur das sparsame Heizen auf die Checkliste, sondern auch die effiziente Warmwasserbereitung“. Denn auf diese entfällt der zweitgrößte häusliche Energieverbrauch. Sie schlägt mit 12 Prozent des Gesamtenergiebedarfs eines Gebäudes gravierend zu Buche.



Die Warmwasserbereitung wird zumeist und damit zu oft als bloße Nebenleistung der Heizung hingenommen. Dabei werden pro Tag und Person in einem Haushalt enorme Mengen aufgeheiztes Wasser benötigt. Für die tägliche Dusche fallen 30 bis 50 Liter warmes Wasser an, für den Abwasch sind es bis zu 10 Liter und für eine gefüllte Badewanne zwischen 120 und 130 Liter.

Noch ist offenbar nicht hinreichend im Bewusstsein, wie sich an dieser Stelle Kosten sparen lassen. Die Möglichkeiten dazu, so Erhebungen des Holzmindener Weltmarktführers für Durchlauferhitzer, werden weithin unterschätzt. Hauptfaktor: Die Haushalte halten noch zu undifferenziert an der Kopplung der Warmwasserbereitung mit zentralen öl- und gasbetriebenen Heizsystemen fest. Reitze: „Es ist ausgesprochen ineffektiv, wenn in einem zentralen Speicher warmes Wasser in großen Mengen bei etwa 65 Grad Celsius vorgehalten wird, beim Duschen aber nur Temperaturen bis 40 Grad benötigt werden.“

Die Alternative: Dezentrale Warmwasserbereitung. Hauptvorzug: Kurze Leitungen wie bei Durchlauferhitzern, die direkt neben der Dusche oder unter dem Waschbecken installiert sind. Diese Geräte erwärmen das Wasser also genau dort, wo es benötigt wird. Das hat enorme Vorteile gegenüber zentralen Systemen. Dort muss das Wasser über lange Leitungswege seinen Weg zu den Zapfstellen suchen. Wird etwa beim Händewaschen der Wasserhahn aufgedreht, fließen bei einer 10 Meter langen Leitung erst einmal rund eineinhalb Liter in den Abfluss, weil das Wasser noch nicht die nötige Wärme erreicht hat. Zudem bleibt nach dem Zapfen jede Menge warmes Wasser in der Leitung und kühlt sich wieder ab. Eine Zirkulationspumpe kann die Auskühlung verhindern - damit steigt allerdings der Energieaufwand erheblich.

Anders bei dezentralen Systemen wie elektronisch geregelten Durchlauferhitzern. Diese Geräte erwärmen das Wasser in exakter Menge, Temperatur und Zeitpunkt genau dort, wo es benötigt wird. So kann der Energiebedarf gegenüber einem auf Öl- und Gas basierenden zentralen System um ein Drittel reduziert werden – wie eine Studie der Forschungsgesellschaft für Energiewirtschaft (FfE) in Zusammenarbeit mit der TU München aktuell aufzeigt. Damit lassen sich auch die klimaschädlichen Treibhausgase erheblich verringen. Die Minderung des Kohlendioxydausstoßes beträgt nach Berechnungen der Fachgemeinschaft für effiziente Energieanwendung (HEA) rund 35 Prozent.
Weitere Einsparpotentiale bietet die Kombination der dezentralen Geräte mit einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe, die das Wasser vorwärmen. Umgekehrt können Durchlauferhitzer bei Solaranlagen einspringen, wenn die Sonne nicht oder nicht genügend scheint. Hier legen sie gerade nur so viel Energie nach, dass die Wunschtemperatur des Nutzers erreicht wird.

Stark verbreitet sind dezentrale Warmwassersysteme in Mehrfamilienhäusern und Einliegerwohnungen, weil sie nicht nur die besagten langen Leitungswege vermeiden, sondern exakte Einzelabrechnungen ermöglichen. Und Karlheinz Reitze kennt noch einen weiteren Grund, den Weg konsequent zur dezentralen Warmwasserversorgung zu gehen: Am 1. November 2011 trat die neue Trinkwasserverordnung in Kraft. Sie brachte gravierende Veränderungen für Wohnungsunternehmen. Demnach sind Vermieter verpflichtet, Großanlagen der Warmwasser-Installationen einmal jährlich auf Legionellen untersuchen zu lassen. Damit verbunden ist aber auch die Anzeige des Bestandes von Großanlagen zur Trinkwassererwärmung an das Gesundheitsamt. „Mit der Installation von dezentralen Geräten geht man diesen Anforderungen aus dem Weg.“

Für STIEBEL ELTRON-Geschäftsführer Reitze signalisieren die Rückmeldungen aus dem Vertrieb gerade im Zuge der Energiewende beträchtliches weiteres Wachstum dieses Produktsektors: „Bei energetischen Modernisierungsinvestitionen im häuslichen Bereich, so wissen wir von unseren Partnern im Fachhandwerk und Bauwesen, stehen Technik und Komfort der Durchlauferhitzer immer mit im Zentrum der Überlegungen. Sie gehören ganz einfach zum Programm der Effizienzsteigerung dazu.“

Seit Jahrzehnten trägt STIEBEL ELTRON zur „Energiewende“ bei der Warmwasserbereitung in deutschen Haushalten bei. Denn 1987 brachte das Unternehmen den ersten vollelektronischen Durchlauferhitzer auf den Markt. Die Geräte lieferten schon damals gradgenaues Wasser mit konstanten Temperaturen und sparten bereits 20 Prozent Wasser und Strom gegenüber hydraulischen Geräten ein. Da Technik nie stehen bleibt, erhöhte sich dieser Wert mittlerweile auf 30 Prozent.

Damals noch eine Revolution haben die innovativen Durchlauferhitzer aus Niedersachsen inzwischen einen Siegeszug rund um die Welt gemacht. Mit großen Schritten nähert man sich inzwischen der fünfmillionsten Installation.

Der Klassiker wurde ständig weiterentwickelt. „Er ist heute in Effizienz und Design gegenüber früheren Durchlauferhitzern“, vergleicht Reitze, „so fortgeschritten wie die neuesten Blue Efficency-Modelle der Automobilwirtschaft gegenüber dem VW-Käfer von dazumal.“

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