(openPR) München, 7. November 2011 – Am 26. November findet in München das zweite wissenschaftliche Symposium der Gesellschaft für Hal-tungs- und Bewegungsforschung e.V. (GHBF) statt.
Viele Patienten mit Beschwerden am Bewegungsapparat werden operiert, obwohl es nicht nötig wäre. Das besagen zahlreiche Stu-dien, die den Erfolg von operativen mit konservativen Therapien ver-glichen haben. Das sagt auch Dr. med. Gregor Pfaff, Orthopäde und Präsident der GHBF: „Es wird in der Medizin zu oft und zu früh ope-riert, ohne dass konservative Therapien ausgeschöpft wären“. Dabei kann vielen Patienten, sowohl diagnostisch als auch therapeutisch, mit einfachen und kostengünstigen Mitteln geholfen werden.
Das 2. Münchner Symposium für Haltungs- und Bewegungssteue-rung zeigt neue Trends in der Bewegungsforschung auf: vom Spit-zensport über Rehabilitation bis zum Breitensport werden aktuelle Konzepte vorgestellt und mit tradierten verglichen.
Ärzte müssen umdenken
„Wir müssen weg von der symptombezogenen, hin zur patienten-zentrierten Medizin“, sagt Pfaff. „Wir machen in der Medizin große technische Fortschritte um Details noch genauer zu erfassen, verlie-ren dabei aber den ganzen Menschen aus dem Blick. Wir sehen den Menschen vor lauter Zellorganellen und Nanopartikeln nicht mehr“, beschreibt Pfaff die derzeitige medizinische Entwicklung. Unter dem Motto „Körperhaltung ist kein Zufall – Sensomotorik zwischen Soma und Psyche“ treffen sich Forscher, Kliniker und Praktiker aus Ortho-pädie, Sportwissenschaft, Physiotherapie und Psychologie.
Das hochkarätig besetzte Symposium steht unter der Schirmherr-schaft von Dr. Wolfgang Heubisch, bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst.
Zum Symposium werden rund 300 vorwiegend niedergelassene Ärzte und andere Experten der Bewegungsmedizin erwartet.











