(openPR) Ideale Bedingungen zur Tierbeobachtung und -fotografie auf der Nordseeinsel Helgoland
Seit Mitte der 90er Jahre kommen die Kegelrobben, die im letzten Jahrhundert fast ausgestorben schienen, zur Paarung und Aufzucht ihrer Jungen wieder an die Strände der Helgoländer Düne. Seitdem steigt die Zahl der Geburten stetig an. In diesem Jahr wird damit gerechnet, dass zwischen Ende November und Anfang Januar erstmalig über 100 Robbenbabys gezählt werden können. Die jungen Robben können ihren Eltern erst nach circa drei Wochen ins Meer folgen, wenn sie ihr weißes Lanugofell gewechselt haben. Auf einer Fläche von weniger als einem Quadratkilometer bieten sie so ein einmaliges Naturschauspiel und beste Bedingungen zur Tierbeobachtung und -fotografie.
Offiziell wird zu 30 Meter Sicherheitsabstand geraten, da besonders die Muttertiere aggressiv reagieren können, wenn man ihrem Nachwuchs zu nahe kommt und man auch nicht zwischen zwei rangkämpfende Bullen geraten sollte. Aber die besonders Ausdauernden unter den Tierbeobachtern und -fotografen erleben es immer wieder, dass eine neugierige Jungrobbe von selber Kontakt aufnimmt und nicht selten direkt vorm Objektiv Position bezieht.
Der Reiseveranstalter LaMar bietet Mitte Dezember eine Fotoreise zu den Robbenbabys in Begleitung eines erfahrenen Naturfotografen und -wissenschaftlers an, sowie ganzjährig individuelle Reisearrangements auf den Spuren der Kegelrobben. Bei einem Rundgang mit einem lokalen Robbenexperten können die Reiseteilnehmer erleben, wie die Neugeborenen markiert werden und mit Glück sogar bei einer Geburt hautnah dabei sein. Wer das Robbenbaby dann auch noch adoptiert, kann ihm sogar selber einen Namen aussuchen. Der Anfangsbuchstabe ist allerdings vorgegeben, N, S oder A, je nach Fundort am Nordstand, Südstrand oder am Feuersteinstrand Aade. Die Patenschaften werden vergeben vom Verein Jordsand und fließen zu 100% in Schutzmaßnahmen für die Helgoländer Robbenkolonie.
Sommers wie winters erfährt man beim Rundgang mit dem Robbenexperten außerdem noch viel Wissenswertes über die Meeressäuger und es bleibt auch Zeit zum Sammeln des nur auf Helgoland vorkommenden Roten Feuersteins. Im Sommer kann man den Robben sogar im Meer begegnen. Da der Badestrand der Helgoländer ebenfalls auf Helgolands kleiner Nachbarinsel Düne liegt, sind die Robben menschliche Besucher gewöhnt und nähern sich oft neugierig den Badenden. Die Kontaktaufnahme verläuft grundsätzlich friedlich, schließlich ernähren sich die Robben nur von Nordseefisch. Mit Taucherbrille und Schnorchel ausgerüstet kann man so bei ruhiger See die Tiere auch unter Wasser beobachten. Dieses ganzjährige Miteinander von Mensch und Tier ist auch der Grund dafür, dass sich die Muttertiere nicht wie sonst üblich zurückziehen um nachts ohne Störung zu gebären, sondern am hellichten Tag mitten am Strand ihre Jungen zur Welt bringen.











