(openPR) Ihr Patenkind Thomas starb mit 21 Jahren an plötzlichem Herzversagen. Das hat Schlagersängerin Simone Christ (38, „Wo eine Träne noch zählt“) so geschockt, dass sie über ein Jahr nicht auftreten konnte. „Ich bekam Beklemmungen und litt an einer Todesangst, die mich lähmte. An Musikmachen war nicht zu denken“, schildert die blonde Thüringerin der Fernsehzeitschrift „Super TV“.
Ein Jahre Todesangst, ein Jahr Zwangspause! Es war ein langer, schwerer Weg, die Phobie zu überwinden. Simone Christ aus Suhl, die 1996 erstmals die „Volkstümliche Hitparade“ gewann, sagt heute: „Ich bin zurück im Leben. Ich will es endlich wieder wissen“.
Sie litt unter Panik-Attacken, Angst-Ausbrüchen und seelischen Blockaden. Die frühere Lehrerin (Fächer: Deutsch und Musik) legte privaten und beruflichen „Ballast“ ab – und trennte sich von ihrem Freund. Sie besuchte zunächst Seminare und lernte, Körper und Geist auszubalancieren, um neues Selbstvertrauen zu finden. „Ich spürte schnell, dass mir das aus der Krise hilft“, schildert der Volksmusikstar in der „Super TV“.
Während ihrer einjährigen Angst-Pause ließ sich Simone Christ (aktuelles Album: „Irgendwann bestimmt“) zur Gesundheitstrainerin ausbilden: „Ich begann meine Erfahrungen anderen Betroffenen zu vermitteln“.
Angst gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Etwa acht Millionen Deutsche, davon zu zwei Dritteln Frauen, leiden unter Angststörungen.
Quelle: Gustav Jandek im Auftrag der Redaktion „Super TV“, Berlin






















