(openPR) Die Stickstoffdüngung von Wintergetreide mit organischen Düngern stellt an den Landwirt hohe Anforderungen hinsichtlich wirtschaftlicher Optimierung und ökologischer Verantwortung. Die Düngung mit Gülle und Gärresten ist besonders in den letzten Jahren sehr in den Mittelpunkt der Diskussionen gerückt. Seitens der Verbraucher wird besonders in veredelungsstarken Gebieten mehr Umweltschutz gefordert. Die Nitratgehalte des Grundwassers konnten in den letzten Jahren in solchen Gebieten nicht nachhaltig gesenkt werden. Häufig sind die Werte sogar großflächig in Wasserschutzgebieten über die Marke 50 mg angestiegen.
Da bei der organischen Düngung bis heute nur ansatzweise und mit großem Aufwand der Nähstoffgehalt ermittelt werden kann, ist z.B. eine gezielte Stickstoffdüngung nur bedingt möglich. Die heterogenen organischen Düngemittel eignen sich nicht zur optimalen N-Versorgung der Pflanzen. Mit N-Stabilisatoren ist zwar eine Steuerung der N- Freisetzung möglich, aber nur die gleichmäßige Verteilung der Nährstoffe führt auch zu Höchsterträgen.
Erfolgt die Gülledüngung in der Breite der Fahrgassen ist aufgrund der Heterogenität eine mangelhafte Längsverteilung häufig die Ursache für ungleichmäßige Bestände. Es ist stets auf eine gute Querverteilung zu achten. Diese ist durch eine Verbesserung der Einstellung zu optimieren.
Eine ausschließliche Bestandsführung mit organischen Düngemitteln kann nicht zu Höchsterträgen und auch nicht zu bester Qualität führen. Eine Ergänzungsdüngung mit Mineraldünger bringt deutlich bessere Ergebnisse.
Da die Versorgungsschwankungen häufig mit dem menschlichen Auge nicht erfasst werden können, bringt der Einsatz intelligenter Messsysteme wie der FRITZMEIER ISARIA hier deutliche Vorteile.
Versorgungslücken oder überversorgte Bereiche werden erkannt, berechnet und als Information an den Düngerstreuer weitergegeben. Die treffsichere Ermittlung des N- Bedarfs ist die beste Voraussetzung für eine hohe N- Effizienz. Die Erstellung einer realistischen Stickstoffbedarfsanalyse und die Einschätzung des standortspezifischen Ertragspotentials sind für die Anwender insbesondere bei der organischen Düngung eine besondere Herausforderung.
Für die teilschlagspezifische Berücksichtigung der Stickstoffaufnahme können nur intelligente Analysesysteme jeden Schlag kleinräumig beurteilen und danach die Düngermenge berechnen.
Bei verhaltener organischer Düngung entsprechend dem niedrigen Ertragspotential ist die Düngung nach dem Ansatz online + Map-overlay die kostengünstigste N- Düngungsvariante. Sie ermöglicht es, die Ertragsfähigkeit voll auszuschöpfen und maximale Wirtschaftlichkeit zu erzielen. Die teilflächenspezifische Düngung in Kombination mit intelligenten Messsystemen gehört auch im Bereich der organischen Düngung die Zukunft. Sie garantiert nicht nur eine bessere Bestandsführung, sondern stellt einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz dar.
Messestand AGRITECHNICA 2011: Halle 14, Stand A41













