(openPR) Odelzhausen, 31.10.2011. Seit Bestehen des EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) und der Aufmerksamkeit durch die politischen Diskussionen rücken Photovoltaikanlagen immer mehr in den Fokus von Betreibern, Herstellern und Investoren. Denn eines ist sicher. Nur gut geplante, technisch einwandfrei installierte und über viele Jahre störungsfrei laufende Anlagen erzielen eine sichere Rendite. Somit spielt die Qualität der Planung, die Zusammenstellung geeigneter Komponenten, die exakte technische Auslegung und die stabile Montage der Anlage eine wesentliche Rolle in Bezug auf die Gesamtqualität.
Aufgrund des Umstandes, dass für den Bau von Photovoltaikanlagen auch Finanzierungen in Anspruch genommen werden, muss besonders bei langfristigen Finanzierungsplänen auch eine langfristige Qualitätssicherung der PV-Anlagen sicher gestellt sein. Doch wodurch unterscheiden sich Installationsbetriebe? Für viele Interessenten ist das Angebot an Firmen auf dem Bereich der Solarenergie schier unüberblickbar. Elektrobetriebe, Antennenfirmen, Zimmereien, Dachdecker, Nebenberufler und viele mehr bieten auf diesem Bereich Anlagen an. Doch ist es wirklich so einfach?
Die normengerechte und sichere Elektroinstallation von Photovoltaikanlagen stellt häufig schon eine Herausforderung für Elektrofachkräfte dar, umso mehr für Anbieter aus den anderen Fachhandwerken.
Für den Anschluss und die Verkabelung von Solarmodulen, Wechselrichtern und Zubehör gelten besondere Anforderungen, die sich teilweise wesentlich von der „normalen“ Elektroinstallation unterscheiden. Aus diesem Grund sollten Verbraucher sich über die fachlichen Qualitäten der anbietenden Betriebe genau informieren.
Anlagenplanung und Anlagenertrag
Eine sorgfältige Anlagenplanung ist erforderlich. Viele PV-Systeme liefern die erwarteten Energieerträge und gute bis sehr gute Ergebnisse beim langjährigen Betrieb. Andererseits gibt es auch PV-Anlagen, die die Ertragserwartungen nicht erfüllen. Die Beobachtungen in den vergangenen Jahren haben gezeigt, dass die dominierenden Faktoren für eine reduzierte Energieausbeute Fehler in der Planung, schwankende Zuverlässigkeit je nach Wechselrichtermodell und -auslegung, Stillstandszeiten wegen Reparatur sowie Verschattungsprobleme sind. Betriebsunterbrechungen können vor allem durch Probleme mit Wechselrichtern im ersten Betriebsjahr auftreten. Die Auswirkungen von Verschattungen des PV-Generators durch Bäume oder Gebäudeteile werden in der Regel stark unterschätzt. In der Planungsphase lassen sich teilweise Verschattungen des Solarfeldes durch den Anlagenplaner vermeiden oder deutlich verringern. Dies setzt aber hervorragende Fachkenntnisse im Bereich der Photovoltaik voraus. Durch geeignete elektrische Verschaltung der PV-Module (verschattete Module in einen Strang) kann der Gesamtanlagenertrag verbessert werden.
In einzelnen Fällen geben Wechselrichter zu wenig Strom ab, weil
- der Wechselrichter nicht richtig an den PV-Generator angepasst ist
- die Solarmodule teilweise verschattet sind oder
- zwei PV-Generatorteile auf unterschiedlich ausgerichteten Dachflächen an einen zentralen Wechselrichter angeschlossen sind. Unter diesen Betriebsbedingungen kann der Wechselrichter nicht optimal funktionieren was aber nicht auf einen geringen Umwandlungswirkungsgrad von Gleichstrom zu Wechselstrom des Wechselrichters zurückzuführen ist.
Bereits in der Planungsphase werden die Weichen für den erfolgreichen Betrieb einer Photovoltaikanlage gestellt.
Es liegt im Interesse eines jeden Betreibers, einen optimalen und störungsfreien Betrieb seiner Anlagen zu erzielen. Mit der Einführung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist dieses Interesse deutlich gestiegen; der Einsatz des Betreibers und die schnelle Behebung von Betriebsstörungen durch den Fachbetrieb werden finanziell belohnt. Heute existiert bereits auch eine breite Palette verschiedener Methoden zur Betriebsüberwachung. Was sich bei größeren Anlagen aufgrund der zusätzlichen Kosten eher anbietet, als bei kleinen Anlagen. Als positiver Nebeneffekt hat sich gezeigt, dass überwachte PV-Anlagen ein erhöhtes Engagement der beteiligten Fachfirmen und Hersteller zur Folge haben.













