(openPR) Am 1. November erscheint erstmalig in deutscher Sprache die nervenzerreißende Autobiografie des jungen Deutschen Rodger Klinger, der vom brasilianischen Zoll beim Schmuggeln von einem Kilo Kokain erwischt wird: Voller Hoffnungen und Träume wollte Rodger Klinger in Brasilien sein Glück als Koch versuchen. Doch der Reiz vom schnellen Geld reißt ihn in die Fänge der Unterwelt. Er rafft ein Kilo Kokain zusammen und will es schmuggeln. Dass ihm das Geld fehlt, den Zöllner, der ihn erwischt, zu bestechen, wird ihm zum Verhängnis...
Spannend beschreibt er seine mehr als vierjährige Odyssee durch eine für uns unvorstellbare Gefängniswelt in Rio de Janeiro: "Du biss tot! Tot, tot, tot!" Sie brüllen und treten, schleifen mich über den nackten Gefängnisboden. Meine Haut hängt in Fetzen, Blut läuft mir in die Augen. Nur verschwommen erkenne ich die Leiche meines Freundes am Strick hängen.“
Aber Rodger Klinglers autobiografischer Roman hebt sich wohltuend von vielen rein fiktiven Genreveröffentlichungen ab. Er erzählt nicht nur von Drogen, Gewalt und Sex hinter Gittern, sondern zeigt einfühlsam auf, wie unter den elendsten Bedingungen Freundschaft und menschliche Wärme helfen können und helfen müssen, zu überleben.
2009 in Brasilien erschienen, hat sein Erlebnisroman dort ein gewaltiges Echo bei den Lesern und den Medien ausgelöst und zu öffentlichen Kontroversen über den Strafvollzug geführt. In einem Land, das als aufstrebende Wirtschaftsmacht und Austragungsort von Fußball-WM und Olympiade zunehmend in den Blickpunkt der Welt kommt.
Der Filmproduzent Philip Schulz-Deyle plant, die Geschichte von Rodger Klingler ins Kino zu bringen. Alle Zutaten für einen zweiten Midnight Express seien vorhanden.
Rodger Klinger, Patrick Giersch:
"Ein Kilo Paradies - Gefängnishölle an der Copacabana"
Morpheus Verlag, ISBN 978-3-941698-01-7
1. Auflage, 240 Seiten
http://www.morpheus-verlag.de/morpheus/ein-kilo-paradies.html







