(openPR) TETTNANG – Das Regionalwerk Bodensee hat einen weiteren Mei-lenstein erreicht: Zum 1. November übernimmt es das Erdgasnetz Tettnang von der Thüga.
"Mit diesem Netzübergang ist das Regionalwerk Bodensee seinem Ziel, in den Besitz aller Netze in den Gründungsgemeinden zu gelangen, einen Riesenschritt voran gekommen“, stellt Bruno Walter, Aufsichtsratsvorsit-zender des Regionalwerks und Bürgermeister von Tettnang fest.
Bis dato hatte das Regionalwerk Bodensee das Netz von der Thüga gepachtet. Pacht deshalb, weil die Thüga trotz bereits 2008 unterschriebener Konzessionsverträge zwischen der Stadt Tettnang und dem Regionalwerk Bodensee das Netz nicht hergeben wollte. Rechtliche Schritte waren not-wendig und man einigte sich 2009 schließlich auf einen Vergleich. "Unser Ziel war seither aber immer, dass wir in den Besitz der Netze kommen", so Steffens. "Dieses Ziel ist nun erreicht."
Der Netzbesitz ist vor allem wegen der Durchleitungsgebühren, die das Regionalwerk für fremde Lieferanten erhebt wirtschaftlich bedeutsam. Auch Konzessionsverträge mit Kressbronn (ab 2012) sowie Meckenbeuren und Oberteuringen (ab 2014) sind bereits unterzeichnet. Die Gemeinden Eriskirch, Langenargen und Neukirch sind noch längerfristig an andere Netzbetreiber gebunden.
Als Netzbesitzer ist das Regionalwerk Bodensee verantwortlich für den Zustand des Netzes. Rund zwei Drittel der Investitionen in das Tettnanger Netz seien laut Steffens in den 80er und 90er Jahren getätigt worden.
Das Tettnanger Erdgasnetz ist 94 Kilometer lang. Insgesamt sind 1540 Haushalte in Tettnang an das Netz angeschlossen. Für sie ändert sich überhaupt nichts, da das Regionalwerk Bodensee bereits Pächter war.









