(openPR) Es ist zu ärgerlich, wenn der einmal eingerichtete Windows-Desktop auf einmal ungefragt die Tapete wechselt oder jemand alle Icons neu anordnet. Der DeskLocker 2005 sorgt dafür, dass der Desktop so bleibt, wie er ist.
Jeder Anwender richtet sich seinen Windows-Desktop anders ein. Der eine klebt vielleicht einen Schnappschuss seiner Kinder auf den Bildschirm, sodass er ihnen auch bei der Arbeit nahe ist. Der andere lehnt einen Desktop-Schmuck als Systembremse aus Prinzip ab und mag es in der Folge überhaupt nicht, wenn andere Anwender oder bestimmte Grafikprogramme ungefragt neue Bilder auf den Desktop kleben. So oder so: Die meisten Windows-Benutzer würden ihren einmal konfigurierten Desktop nur zu gerne vor späteren Veränderungen bewahren.
Der DeskLocker 2005 kümmert sich genau um diesen Fall. Das Tool ist dazu in der Lage, den aktuellen Desktop sozusagen „einzufrieren“. Anschließend ist es nicht mehr erlaubt, einzelne Icons zu löschen, zu kopieren, zu verrücken oder sie mit einem neuen Namen zu versehen. Ebenso ist es möglich, ein festes Hintergrundbild zu wählen, dass sich anschließend von nichts und niemandem mehr gegen ein anderes Motiv austauschen lässt.
Wer möchte, blendet alle Kontextmenüs aus, die sich ansonsten öffnen, sobald der nackte Desktop oder ein einzelnes Symbol mit der rechten Maustaste angeklickt wird. Auch auf diese Weise ist es möglich, einen Schutz vor Veränderungen zu aktivieren, da die meisten entsprechenden Funktionen in den Kontextmenüs zu finden sind. Dierk Salfeld: „Wer nicht vollständig auf das Kontextmenü verzichten möchte, entfernt nur einzelne Einträge aus dem Menü - etwa den Befehl ‚Verknüpfung erstellen’ oder ‚Eigenschaften’.“
Eine Alternative wäre es, einzeln oder in Kombination nur die Kontextmenüs der Netzwerkumgebung, des Arbeitsplatzes, der Eigenen Dateien, des Papierkorbs und des Internet Explorers zu sperren.
Profis schalten im Konfigurationsfenster des Tools „DeskLocker 2005“ auch den Start-Button, die Schnellstart- und Taskleiste und/oder den Infobereich mitsamt der Uhr aus. Dierk Salfeld warnt an dieser Stelle: „Wer ohne Nachzudenken zur größtmöglichen Zensur greift, sperrt sich womöglich aus seinem eigenen System aus.“
Die einzelnen Funktionen lassen sich für jeden Benutzer oder für jede Benutzergruppe individuell festlegen. Die Einstellungen werden bei Interesse mit einer Passwortabfrage geschützt, sodass Unbefugte die gesetzten Einschränkungen auch über diesen Weg nicht mehr zurücknehmen können.
Das Programm DeskLocker 2005 kostet in der Einzelplatz-Version 19,90 Euro (27,90 Euro auf CD). Die Mehrplatzversion für fünf PCs ist für 39,90 Euro (CD: 47,90 Euro) zu haben. Eine Mehrplatzversion für 20 PCs kostet 79,90 Euro (CD: 87,90 Euro). Wer das Programm vor einem Kauf testen möchte, bezieht eine 30-Tage-Testversion (1,49 MB) von der Homepage. (2600 Zeichen, zum kostenlosen Abdruck freigegeben)
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