(openPR) Berlinpremiere
Ursus & Nadeschkin
Zugabe
Clowneske Comedy
1. – 13. November 2011, Di – Sa 20.00 Uhr, So 19.00 Uhr
Die beiden Schweizer zählen zu den innovativsten und unkonventionellsten Künstlern der alpenländischen Kulturszene. Als leidenschaftliche Grenzgänger touren sie seit 1987 mit den verschiedensten Produktionen zwischen Zürich, Berlin, New York, Melbourne und Wangen im Allgäu.
In „Zugabe“ versammelt sich der schönste Nonsens aus 24 Jahren Ursus & Nadeschkin: Es sind die Trüffel unter den Nummern, jahrelang gereift, die sie heute mit Hochgeschwindigkeit dem Publikum entgegen schleudern, vor stottern, vor streiten, um urplötzlich im völlig Synchronen zu landen. Wenn hier Ursus und Nadeschkin in Endlosschleifen tanzen, sich in Details zerpflücken, oder unerwartet öffentlich Pause machen, dann sind sie näher bei Godot als bei dem Klamauk, der heute als Comedy durchgeht.
«Wahrhaft himmlisches Entertainment.»
Berliner Morgenpost
«...clowneskes Theater, das in seinen populärsten Momenten an Laurel & Hardy und in seinen stärksten Augenblicken durchaus an Beckett erinnert!» DIE ZEIT, Feuilleton
Weitere Infos unter www.ursusnadeschkin.ch
Karten-Telefon 030-390 665 50 oder
Karten inkl. aller Gebühren: VVK € 19,50 – 34,50 – Abendkasse € 16,60 – 29,30 Studentenkarten an der Abendkasse: € 12,50
Pressestimmen
„Wahrhaft himmlisches Entertainment.“
Berliner Morgenpost
„Ursus & Nadeschkin: Schweizer, aber witzig“
Märkische Allgemeine Zeitung
„Vollprofis, vollreif!“ Neue Zürcher Zeitung
„Ein grandioses Duo, das man am liebsten mit nach Hause nehmen möchte.“ Badische Neuste Nachrichten
„... clowneskes Theater, das in seinen populärsten Momenten an Laurel & Hardy und in seinen stärksten Augenblicken durchaus an Beckett erinnert!“ DIE ZEIT, Feuilleton
„Schnell, absurd, witzig, virtuos“ Tages-Anzeiger Zürich
„Die beiden Schweizer gehören zu den wenigen Kabarettisten, die den Mut besitzen, wirklich Neues auf dem Gebiet der Comedy-Unterhaltung zu zeigen, Hervorragendes, unkonventinelles Kabarett!“
Augsburger Allgemeine
„Die Kleinkunst-Stars aus Zürich überraschen mit phänomenalen Einfällen. Man möchte glatt vor Begeisterung bei jeder neuen Skurrilität in die Knie gehen. Mit ihrem rasanten Mix aus Theater, Clownerie, Kabarett und Musik erfinden die beiden am laufenden Band Sportarten wie Hochleistungs-Papierbecherstapeln, Männerweitwurf oder 178 knallige Schlüsse in nur drei Minuten. Nadeschkin würde gern noch das Theater anzünden, um den Zuschauern und dem Feuerwehrmann hinter der Bühne einen wirklich unvergesslichen Abend zu bescheren. Dabei ist das längst gelungen. Mit wahrhaft himmlischem Entertainment.“
Berliner Morgenpost Ulrike Borowczyk
...tadelt sich aber sogleich für diese rhetorische Frage: Ist doch egal, wie das heißt was die machen. Was also machen Ursus und Nadeschkin? Nun: Ganzkörperkunst, Ausdruckstanz, Power-Rap, Dada-Talk, Pappbecher-Stapeln, absurdes Theater, Wortathletik, Cushion-Style-Drumming, Nonsense-Stotter-Stakkato, Spontan-Grand-Prix-Eurovision, Männerwerfen – um nur ungefähr ein Zehntel zu nennen. Und bei all dem sind sie hochgradig charmant, putzig, vogelwild – vor allem sie – und: immer nah dran am Zuschauermenschen. Süddeutsche Zeitung
24 Jahre Ursus und Nadeschkin
Sie wirken wie zwei schräge Vögel, schrill, farbig und etwas verrückt. Sie lieben die Provokation, fallen gern aus dem Rahmen, hassen Langeweile, und lassen sich ungern auf etwas Bestimmtes reduzieren: Ursus & Nadeschkin.
Als leidenschaftliche Grenzgänger touren die zwei seit 1987 mit den verschiedensten Produktionen zwischen Wien, Berlin, New York, Melbourne und Wangen im Allgäu und springen am liebsten zwischen den Schubladen hin und her: vom Kleintheater ins Fernsehen, vom Schauspielhaus in den Zirkus und – ganz aktuell – in den Konzertsaal. («Im Orchester graben», eine Co-Produktion mit dem Sinfonieorchester Camerata Schweiz)
Schon vor ihrem erfolgreichen Engagement beim Schweizer National-Circus Knie 2002 gehörten Ursus & Nadeschkin zu den Aushängeschildern der Schweizer Theater- und Comedy-Szene – und das wissen nicht nur die Eidgenossen!
Die amerikanische Presse nennt sie «the German Marx Brothers», und in der Laudatio zum Deutschen Kleinkunstpreis lobt man sie, die teilzeitlich Stummen, als «Sprachakrobaten». Das ist kein Widerspruch. Theater, Kabarett, Artistik, Clownerie – Ursus & Nadeschkin sind vieles, vor allem aber: neu. Seit über 20 Jahren!
Überhäuft mit nationalen und internationalen Auszeichnungen fehlt ihnen in ihrer Sammlung eigentlich nur noch die Vitrine.
In den letzen 23 Jahren entstanden sieben abendfüllende Bühnen-Produktionen („Zugabe“, „Im Orchestergraben“, „Weltrekord“, „Ursus & Nadeschkin im KNIE“, „Ursus & Nadeschkin - Solo!“, „Hailights“, „One stepp beyond“, „Eine ungewöhnliche Clownerie“) und ein Kinder- und Jugendprogramm. Dass sie sich dabei konsequent in die verschiedensten Richtungen entwickelten, liegt einerseits an der Vielzahl ihrer Gastspiele im Ausland, andererseits aber auch an der intensiven Zusammenarbeit mit Regisseur Tom Ryser, der das Duo seit 1990 begleitet.
Ein weiterer Streich war allerdings kein Programm für die Bühne, sondern die Produktion einer einmaligen Samstagabendsendung für’s Schweizer Fernsehen, wo sie im Tagesschaustudio ihren 90minütigen Beitrag zum eigenen Bühnenjubiläum gleich selber inszenierten und sendeten: «20 Jahre Ursus & Nadeschkin – Die Samstagabendkiste» hatte einen Marktanteil von über 34 Prozent!
Neben ihren eigenen Stücken engagieren sich die beiden Grenzgänger seit Beginn ihrer Laufbahn stark in der freien Schweizer Theaterszene, so zum Beispiel mit dem von ihnen ins Leben gerufenen Theater-Variété «Perlen, Freaks & Special Guests», wo sie internationale Variétéprogramme und Theaternächte programmieren und moderieren. Seit 1993 sind über 20 verschiedene Produktionen entstanden. In diesem Zusammenhang wurde das Künstlerpaar bereits im Jahr 2001 vom Kanton Zürich für ihre «innovative Theaterarbeit und Ihren einzigartigen Einsatz für ein vielfältiges kulturelles Schaffen» mit einem Förderpreis ausgezeichnet.
Ausserdem gehören Ursus und Nadeschkin zur Kerngruppe des Casinotheaters in Winterthur und auch beim Arosa Humorfestival zählen die beiden durch ihre 11jährige Mitarbeit auch schon fast zum Inventar.
Ganz unerwartet, inmitten all dieser Projekte, aber außerhalb des Duos, startete Nadeschkin 2004 mit der weiblichen Hauptrolle im TV-Movie «Fremde im Paradies» ihr Filmdebut, und ebenso unerwartet erlebt Ursus mit seinem 2002 publizierten Buch «Kunst Aufräumen» seinen Durchbruch in der Internationalen Kunstszene... aber das nur am Rand!
Ursus & Nadeschkin sind seit Kurzem stolze Träges des renommiertesten Theaterpreises der Schweiz, des «REINHART RINGS» (2008), sind außerdem Preisträger des «DEUTSCHEN KLEINKUNSTPREISES» (2002), des «SALZBURGER STIERS» (2001), des SCHWEIZER KLEINKUNSTPREISES «GOLDENER THUNFISCH» (1999), des «PRIX WALO» (1997 und 2000), des «SCHEINBAR-PREISES» (Berlin, 1996) und des NYC-FRINGE-COMEDY-AWARDS (New York, 2000).
«U&N sind wach, präsent und jederzeit bereit, auf Aktuelles zu reagieren. Mit ihrer pingeligen, chaotischen Art, allem und jedem auf den Grund zu gehen, finden sie immer ein Haar in der Suppe, die sie dann gemeinsam auslöffeln müssen: Schluck für Schluck, Wort für Wort...für Wort. Seit Laurel und Hardy hat man kein Paar mehr dermassen liebevoll und präzis streiten gesehen!»
«Christof Haering, MGB Kulturprozent»
Nadja und Urs_Zur Person
Nadja Sieger, geboren 1968 in Zürich, und Urs Wehrli, geboren 1969 in Aarau, trafen sich 1987 zufällig bei einem »stinklangweiligen« Zirkus-Workshop.
Seither glänzen sie als Ursus & Nadeschkin auf internationalen Bühnen. Bis jetzt entstanden die Programme „Eine ungewöhnliche Clownerie“ (1990) „One Step Beyond“ (1993), „Hailights“ (2001), „Solo“ (1998), „Weltrekord“ (2006), und „Im Orchestergraben“ (2008). 2002 waren sie mit dem Schweizer Nationalzirkus Knie unterwegs. Mit ihrer Arbeit haben sie zahlreiche Preise eingeheimst, unter anderem den Schweizer Kleinkunstpreis, den Fringe Comedy Award New York, den Salzburger Stier, den Deutschen Kleinkunstpreis und zuletzt den rennomiertesten Preis für Schweizerisches Bühnenschaffen, den Hans-Reinhart-Ring.
Ursus wurde 2006 Vater und hat sich zudem in der Kunstszene einen Namen gemacht mit seinem Buch „Kunst aufräumen“, in dem er die Kunstgeschichte mit einer völlig neuen Sichtweise auf alte und moderne Kunstwerke bereichert.
Berlin war immer eine wichtige Station für das sympathische Schweizer Duo, in ganz frühen Jahren sind sie bereits in der Scheinbar in Kreuzberg und im Chamäeleon in Mitte in gemischten Shows aufgetaucht. 1999 sind sie in den damals noch unaufgeräumten Hackeschen Höfen zum ersten Mal mit einem kompletten Programm aufgetreten, 2001 gab es das erste längere Gastspiel in der Bar jeder Vernunft.
Im TIPI am Kanzleramt wurden sie bereits 2010 erwartet, da erwartete aber Nadja ihr erstes Kind, und deshalb mussten die Berliner noch ein bisschen länger warten.













