(openPR) Beim 2. Vorentscheid des 1. Heckengäu Band Contest im Jugendforum Magstadt gesellten sich zwei weitere Bands zu den bisherigen Finalisten „Hand“, „Acid“ und „Dispatchers“.
Die Gruppe „Last Mile Behind“ überzeugte mit ihrem tanzbaren, elektronisch inspirierten Rock auf hohem technischem Niveau.
Die junge Formation „majo“ zieht punktgleich ins Finale. Ihre Musik erinnert an AC/DC in modernem Gewand. Der energiegeladene Frontmann Simon Rusch hat alle Register gezogen, um das Publikum auf seine Seite zu ziehen.
Geschwitzt haben alle 27 Bandmitglieder, die an diesem Abend auf der Bühne standen, geblutet hat nur einer: Max Ruppert, Sänger der Band „Syrence“. Er bekam im zweiten Song des Sets die Gitarre Typ Flying-V seines Bandkollegen Oliver Schlosser an den Kopf, absolvierte aber den Auftritt dennoch professionell.
Den Abend eröffneten die Nachwuchs-Rocker von „Plek-66“. Gerade mal 13 und 14 Jahren alt sind die drei Jungs, aber ihre Musik hat die Pubertät schon hinter sich. Die erklärten Vorbilder Nirvana wären stolz auf diese Nachfolger. Grunge und Alternative-Punk vom Feinsten war geboten!
Danach flötete sich „Last Mile Behind“, mit Sänger Kevin Williams in die Herzen von Publikum und Jury - und auch ins Finale. Die einzige Band mit Blockflötensolo am Abend!
Anschließend war gute Laune angesagt: „Final Verdict“ brachten die Menge mit College-Rock zum Toben. Die Band begeisterte mit tollen Mitsing-Parts und good Vibrations aus Weil der Stadt!
Die Publikumslieblinge und späteren Finalisten „majo“ überraschten während ihrer Show mit Rock'n'Roll-Kompositionen, Überkopfgitarrensoli und mitreißender Bühnenperformance.
„Auf die Fresse“ gabs dann von „Syrence“. Sie lieferten klassischen Old-School-Heavy-Metal in bester Qualität, zweistimmige Gitarrenläufe, Soloexplosionen und passend harte Vocals und - zwar unfreiwillig und nicht geplant - aber absolut genretreu, Blut auf der Bühne!
Den Abschluss bildeten „The March Project“. TMP sind irgendwo zwischen poppigem Rock und rockigem Pop anzusiedeln. Mit ihren Songs, hervorragend vorgetragen und voller guter Ideen, animierten sie das Publikum zum Tanzen, aber leider nicht zum Abstimmen. Das lag wohl am langen Anfahrtsweg der Band und somit am Fehlen der Fans.
„Wir mussten beim 15-minütigen Jury-Feedback auf sehr hohem Niveau jammern. Es gab keine schlechte Gruppe! Das musikalische Niveau ist einfach bei allen sechs Bands überraschend hoch.“ erklärte die Jury einstimmig. „Trotzdem wurden die Musiker auf Optimierungsmöglichkeiten hingewiesen. Denn aus Lob zieht man nur begrenzten Nutzen. Kritik bringt die Bands weiter, auch wenn die Jungs das nach einem gelungenen Auftritt ungern hören.“
Ein rundum gelungener Abend mit etwa 160 Gästen, der durch die Unterstützung von Benjamin Bungert (Jugendreferent Magstadt) und seinem Team allen in bester Erinnerung bleiben wird.
Das große Finale findet am 19. November in der Stadthalle Heimsheim statt!
Mit Showacts von www.dance-with-fire.de und www.kungfu-sindelfingen.de
Durch den Abend führt der bekannte SWR3-Moderator Ben Streubel


















