(openPR) Österreich hat schon in früheren Zeiten von seiner besonderen Lage profitiert. Im Fall des Halal-Marktes könnte sich Österreich leise zur Drehscheibe des boomenden Halal-Marktes entwickeln. Dies wiederum ist für Investoren lukrativ, die nach Anlagemöglichkeiten in der EU abseits der üblichen Wirtschaftsmärkte suchen.
Villach, 17.10.2011 – Manch ein Fleisch- oder Wurstprodukt aus Kärnten ist seinem ähnlichen Produkt aus Italien durchaus geschmacklich überlegen. Allein die italienische Variante ist bekannter und lässt sich damit erheblich besser verkaufen. Dies könnte sich bei einigen Produkten mittelfristig zugunsten der Österreicher verschieben, dem boomenden Halal-Markt sei Dank.
Österreich hat vieles von dem, was sich Lebensmittelproduzenten wünschen: Eine logistisch günstige Lage in Europa, gute und nahe Bezugsmöglichkeiten für den Einkauf der Rohwaren und ein gutes Image im Ausland. Außerdem hat Österreich mit 112 kg pro Kopf und Jahr den zweithöchsten Fleischkonsum innerhalb der EU und zeigt damit allein seine Liebe zum Lebensmittel. Für den Halal-Markt kommen nun weitere Komponenten hinzu, die Österreich gegenüber Deutschland beispielsweise in einer besseren Startposition stehen lassen. So ist der Islam in Österreich Staatsreligion und die Vorbehalte gegenüber arabischen Staaten sind erheblich geringer als im größeren Nachbarland. Auch werden die Kontakte ins arabische Ausland besser gepflegt.
Für ein Unternehmen im Halal-Lebensmittelmarkt ist die Summe aller Kriterien entscheidend. Während sich mittelständische Betriebe in Deutschland, die Halal-konform produzieren, als Einzelkämpfer sehen, sind die Betriebe in Österreich bereits strategisch weiter. Für ein Unternehmen, wie der Halal Trading and Production KG, ist es nur die logische Konsequenz, den Stammsitz im Zentrum der Entwicklung zu haben. Wachstum wird nun einmal auch indirekt aus räumlicher Nähe und direkten Kontakten generiert.
So ist Adolf Ferner beispielsweise ein gefragter Mann bei der Halal Trading and Production KG in Villach. Er gilt als lebender Paracelsus, kennt über 2500 Heilkräuter und berät über Zusammenhänge, die andere längst vergessen haben. „In Österreich finden wir diese Experten zu Randgebieten der Lebensmittelherstellung noch öfter als in anderen Ländern“, so Kurpeik, der Geschäftsführer der Villacher KG.
So sieht die Halal Trading and Production KG gute Chancen, dass Österreich im Wettbewerb zu anderen Ländern der EU ein stärkeres Wachstum im Halal-Markt zeigen wird. Die Investoren der Halal Trading and Production KG, die ihr Kapital hier als Kommanditisten einbringen, empfinden gerade die Sicherheit von alten Handelsverbindungen und historisch gewachsenen Produktionsbetrieben als beruhigende Komponente, gerade da der Halal-Markt für sie eher Neuland darstellt.
„Die lukrative Kombination aus solidem Handwerkszeug und dem für Anleger neuen Markt des Halal macht die Idee gerade so sexy und lässt ruhig schlafen.“, so Michael Kurpeik. „Ein Gefühl, dass nicht nur Liebhaber der guten Küche in den letzten Wochen oft vermisst haben dürften.“, so der Geschäftsführer der Halal T+P KG.








