(openPR) LEIPZIG. (Ceto) Heute ist Actio = Reactio. Das alte römische Gleichnis meint schlicht folgendes: Kraft erzeugt Gegenkraft. Am Dienstag ist das Prinzip für Anleger gleich auf zwei Schauplätzen bedeutend. Zum ersten sackten die Rohöl-Notierungen nach ihren doch recht üppigen Gewinnen (über 2 US-Dollar je Barrel) von gestern etwas ab (Reactio). Spekulanten nutzten zuvor die Gunst der euphorischen Euro-Stunde, nahmen einiges an Gewinnen mit (Actio) und machten so einen satten Dollar (der allerdings gegenüber dem Euro stark verlor, derzeitiger Handelskurs: 1 Euro = 1,3633 US-Dollar – 8.30 Uhr MESZ). Der Trend weist weiter abwärts.
Am Euro hängt derzeit auch der zweite Schauplatz. Und der liegt in Bratislava. Nachdem sich die Euro-Länder mühevoll auf einen Rettungsschirm geeinigt haben und bereits 16 der 17 Währungsunioner zustimmten, steht heute das Placet des 5-Millionen-Landes Slowakei an (Actio). Die Zeichen stehen, glaubt man Analysten vor Ort, nicht sehr gut. Sollte das Vorhaben scheitern, wird der Euro in die Tiefe rauschen (Reactio). Die Folge: Da Rohöl und seine Produkte international in US-Dollar zu bezahlen sind, verteuern sich diese außerhalb der USA. Für den Heizölpreis hierzulande dürfte das jedenfalls heute keine Rolle spielen. Allenfalls ist mit leichten Aufschlägen aufgrund der gestrigen Gewinne an den internationalen Märkten zu rechnen, die jedoch der (noch) sehr starke Euro neutralisiert.
Diesen Artikel und zahlreiche weitere Informationen zum Energiemarkt finden Sie auf dem Onlineportal des Fachmagazins BRENNSTOFFSPIEGEL und mineralölrundschau unter
http://www.brennstoffspiegel.de/energiemarkt.html?newsid=10947&title=Roh%F6l+verliert+leicht%2C+bange+Blicke+nach+Bratislava
Zum kostenfreien Probe-Abo der Printausgabe geht es hier:
http://www.brennstoffspiegel.de/probe-abo.html
Im monatlich erscheinenden Newsletter „Energie&Mittelstand“ finden Sie weitere Informationen rund um den Energiemarkt. Zum kostenfreien Abo geht es hier: http://www.brennstoffspiegel.de/newsletter.html







