(openPR) Bad Krozingen, den 07. Oktober 2011. Am 30. September wurde Alfred Lauber (63) verabschiedet. Bei der Feier im evangelischen Gemeindehaus in Bad Krozingen waren Gäste aus Pflegeeinrichtungen und langjährige Weggenossen. Lauber war seit 30 Jahren in der Sozialstation Südlicher Breisgau. Als er 1980 seine Tätigkeit begann, steckte die ambulante Pflege noch in den Anfängen. Insgesamt acht Pflegekräfte und Ordensschwestern waren damals für die ambulante Krankenpflege zuständig. Heute arbeiten in diesem Einzugsgebiet über 100 Mitarbeiter. Alfred Lauber war an der Entwicklung der Pflege maßgeblich beteiligt und hat diese professionell weiterentwickelt. Bis 1999 war er als Krankenpfleger in den Hardtgemeinden. Er hat kranke und sterbende Menschen mit ihren Familien begleitet. Viele Jahre Engagement und Motivation mit ethischem Hintergrund zeichnen seine Arbeit in der ambulanten Pflege aus. Die Bedürfnisse der zu pflegenden Menschen standen dabei im Mittelpunkt seiner Arbeit. „Es war für mich eine erfüllte, kreative Zeit, für die ich dankbar bin. Bei allem eigenen Engagement habe ich auch sehr viel bekommen, von Klienten und Angehörigen und von Kollegen und MitarbeiterInnen", so Alfred Lauber. Danijela Kondza (35), examinierte Krankenschwester und Managerin im Gesundheitswesen (BA), führt diese Arbeit fort. Sie bietet als neue Pflegedienstleitung weiterhin eine professionelle Qualität der Pflege und entwickelt passgenaue Angebote, um pflegebedürftigen Menschen ein angenehmes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. „Für mich ist Menschlichkeit in der Pflege das Wichtigste. Die Mitarbeiter der Sozialstation und ich stehen gemeinsam für eine professionelle und wirtschaftliche Pflege“ so äußerte sich die neue Pflegedienstleitung. In dem Vortrag „Professionelle Pflege im Spannungsfeld von Ethik und Wirtschaftlichkeit“ zeigte Petra Schweller das Dilemma auf, eine werteorientierte und beziehungsgestaltete Pflege zu leisten, die sich wirtschaftlich trägt. Die Pflegepädagogin unterrichtet an einer Schweizer Krankenpflegeschule. Die Geschäftsführerin Waltraud Kannen sowie Dekan Gerhard Disch dankten in der Festrede dem ausscheidenden Pflegedienstleiter für seine werteorientierte und professionelle Arbeit. Beide sehen in Lauber einen Menschen, der immer ein offenes Ohr für alle Klienten und Mitarbeiter hatte.











