(openPR) München. Mit über 3.700 Einsätzen des Rettungsdienstes stellte das diesjährige Oktoberfest in München einen neuen Rekord auf: "Die Zahlen demonstrieren eindrucksvoll die Leistungsfähigkeit des Rettungsdienstes in München," kommentierte am Donnerstag Professor Dr. Uwe Kreimeier, Ärztlicher Leiter Rettungsdienst, am Rande einer notfallmedizinischen Veranstaltung in München. Bereits in der Planungsphase für das diesjährige Oktoberfest war die Vorhaltung des Rettungsdienstes um 4 Notarzteinsatzfahrzeuge, 12 Rettungswagen (RTW) und 6 Krankentransportwagen (KTW) erhöht worden.
Insgesamt wurden 3.768 Rettungsdienst- und Notarzteinsätze im Zusammenhang mit dem Oktoberfest von der Integrierten Leitstelle München disponiert, immerhin 294 davon waren Notarzteinsätze. "Wegen des schönen Wetters hatten wir ein erhöhtes Aufkommen: Allein 2.338 Einsätze entfielen auf die Wochenenden," so Florentin von Kaufmann, Leiter der Integrierten Leitstelle München (ILST) auf dem "Emergency Update" in der Chirurgischen Klinik und Poliklinik, Innenstadt, des Klinikums der Universität München.
Das diesjährige Oktoberfest fand vom 17.09. bis 3.10. auf der Theresienweise statt. Einsatztaktisch erwähnenswert ist die Tatsache, das sich in Spitzenzeiten bis zu 400.000 Personen gleichzeitig auf dem Festgelände befanden. Kaufmann: "Mit bis zu 10.000 Personen in den Festzelten und zahlreichen Fahrgeschäften mit großer Höhe (bis zu 66 m) eine besondere Herausforderderung." Trotzdem gab es insgesamt nur 25 Feuerwehreinsätze.
"In Spitzenzeiten hatten wir vereinzelt ein Problem mit dem Transport von Patienten in die Kliniken," räumt Kreimeier ein. "Dies erfordert möglicherweise in den nächsten Jahren ein erweitertes Konzept für die medizinische Versorgung der Patienten auf der Wiesn." Bewährt hat sich die zentrale Notrufabwicklung über die Integrierte Leitstelle der Branddirektion. Über 2.000 Einsätze wurden hier teilweise innerhalb von 24 Stunden disponiert. "Weltklasse!", wie Kreimeier anmerkt.
Mit jährlich weit über 900.000 eingehenden Notrufen, etwa 230.000 Einsätzen sowie 120.000 Beratungen, Vermittlungen, Recherchen und Auskünften zählt die Integrierte Leistselle München zu den drei größten Leitstellen in Deutschland. Insgesamt 25 Disponenten sind täglich im Dienst, um die im Mittel etwa 2.500 eingehenden Anrufe pro Tag schnell und zielorientiert bearbeiten zu können.











