(openPR) Krankenhaus Bethel Berlin informiert über Vorfußerkrankungen und deren Therapie
Das Krankenhaus Bethel Berlin lädt Interessierte am Donnerstag, dem 13.10.2011 um 18.00 Uhr zu einem Informationsabend rund um das Thema „Gesunde Füße“ ein.
Der menschliche Fuß ist, angepasst an den aufrechten Gang, beeindruckend konstruiert: Er besteht aus etwa 30 Knochen, ebenso vielen Gelenken, 60 Muskeln, mehr als 100 Bändern und über 200 Sehnen. „Zählt man zusammen, wie viele Kilometer die Füße einen Menschen durchschnittlich im Laufe seines Lebens tragen, so kommt man auf etwa eine Million Kilometer, das sind 25 Erdumrundungen!“, weiß Carsten Höptner, Oberarzt der Abteilung Orthopädie und Unfallchirurgie am Krankenhaus Bethel Berlin. Fuß und Sprunggelenk sind der höchsten andauernden Gewichtsbelastung ausgesetzt. Nicht selten komme es daher vor, dass, bedingt durch erbliche Anlagen, ungünstiges Schuhwerk, Abnutzungserscheinungen oder Unfälle Fehlstellungen und/oder schmerzhafte Veränderungen der Füße entstünden, so Höptner weiter.
Ballenzeh: Mehr als 10 Millionen Betroffene in Deutschland
„Insbesondere Frauen plagen sich oft mit Beschwerden die durch den Ballenzeh („Hallux valgus“), Hammer- und Krallenzehen oder Kleinzehenballen („Taylor’s bunion“) hervorgerufen werden“, berichtet Orthopäde Höptner. Mittlerweile sind deutschlandweit etwa 10 Millionen Menschen davon betroffen, erklärt Carsten Höptner. In vielen Fällen genüge zunächst die Behandlung durch einen erfahrenen Krankengymnasten und die Verordnung von orthopädischen Schuheinlagen um die Beschwerden zu lindern. Wenn nötig stünden aber auch hervorragende operative Möglichkeiten zur Verfügung.
Ein sicheres Geheimrezept gegen die Entstehung der Vorfußerkrankungen gibt es nicht. Oberarzt Höptner empfiehlt aber: „Von Zeit zu Zeit sollte man seinen Füßen mal gönnen, barfuß zu gehen.“
Interessierte sind herzlich eingeladen, sich im Rahmen der Veranstaltung über das Thema zu informieren. Oberarzt Höptner und seine Kollegen stehen Rede und Antwort. Die Veranstaltung findet in der Cafeteria des Krankenhauses statt, Teilnehmer sind zu einem kleinen Imbiss eingeladen.









